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Planungen für das neue Kindergartenjahr

Der Bedarf steigt

Horstmar

Im Ausschuss für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Heimatpflege wurde über die Planungen des neuen Kindergartenjahres 2022/23 diskutiert. Aufgrund der tatsächlichen aktuellen Anmeldezahlen ist für das neue Kindergartenjahr keine zusätzliche halbe Gruppe notwendig.

-fn-

Im Ortsteil Leer plant die katholische Kirchengemeinde den Abriss des bisherigen Kindergartens und einen Neubau etwa auf dem Gelände des jetzigen Pfarrheimes. Foto: Franz Neugebauer

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wollten mit Hilfe einer schriftlichen Anfrage während der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Heimatpflege wissen, wie die Planungen für die Kinderbetreuung in Horstmar sind. Bürgermeister Robert Wenking nahm umfassend Stellung. Die Kindergärten seien – vor allem im U3-Bereich – komplett belegt. Mögliche Überbelegungen seien ausgereizt. Weitere Aufnahmen seien derzeit nicht möglich.

Betreuungsplätze

Die Bündnisgrünen ergänzten ihre Anfrage und wollten in Erfahrung bringen, welche Planungen die Stadt verfolgt, um den Ausbau der Betreuungsplätze in den Kindertagesstätten an den steigenden Bedarf anzupassen. Schließlich sei durch die Ansiedlung von zusätzlichen Familien in den drei Neubaugebieten innerhalb eines kurzen Zeitraumes ein deutlich steigender Bedarf absehbar.

Jugendamt

In den Planungen des vergangenen Jahres sei das Jugendamt davon ausgegangen, so Bürgermeister Robert Wenking, dass im Ortsteil Horstmar 2022/23 eine zusätzliche halbe Gruppe benötigt werde. Wegen der Anmeldezahlen aus dem vergangenen Herbst und unter der Berücksichtigung der Ausweisung neuer Baugebiete gehe das Jugendamt von einem Bedarf von einer ganzen Gruppe für die kommenden Jahre aus. Diese Gruppe solle im Kindergarten St. Elisabeth angegliedert werden. Im Ortsteil Leer sei bei der Planung im Frühjahr 2021 von einer zusätzlichen halben Gruppe ausgegangen worden.

Anmeldezahlen

Aufgrund der tatsächlichen aktuellen Anmeldezahlen sei für das neue Kindergartenjahr 2022/23 keine halbe Gruppe notwendig. Aber in den Folgejahren wird voraussichtlich eine zusätzliche Gruppe vor allem wegen der neuen Baugebiete benötigt. Konkrete Aussagen hierzu könnten erst ab Mitte März vom Jugendamt gemacht werden.

Abriss

Bürgermeister Robert Wenking erinnerte im Ausschuss daran, dass im Ortsteil Leer die katholische Kirchengemeinde den Abriss des bisherigen Kindergartens plane. Dafür sei ein Neubau etwa auf dem Gelände des jetzigen Pfarrheimes vorgesehen.

Zum Ausbau der Kindertagespflege berichtete der Bürgermeister, dass es zur Zeit 21 Kindertagespflegeplätze gebe. Diese seien momentan alle belegt. Voraussichtlich gebe es im neuen Kindergartenjahr zwei freie Plätze.

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