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Landwirt Tenkmann aus Leer und Fleischerei Kemper aus Laer arbeiten Hand in Hand

Fleisch aus dem Offenklimastall

Horstmar-Leer/Laer

Landwirt Berthold Tenkmann aus Leer und Fleischer Burkhard Kemper aus Laer arbeiten Hand in Hans, was die regionale Vermarktung von Schweinefleisch aus dem Offenklimastall betrifft. Dort haben die Schweine viel Platz, werden auf Stroh gehalten und können sich frei bewegen.

Von Rainer Nixund

Auf dem Familienbauernhof Tenkmann in Leer-Ostendorf dürften Tiere ein zufriedenes Leben führen. Die Schweine haben viel Platz und werden in einem Offenklimastall auf Stroh gehalten. Sie stammen aus der Kreuzung mit der als robust geltenden Rasse „Duroc“, die ihren Ursprung in Amerika hat. Im Stall gibt es einen Liege- sowie einen Spiel- und Abkotungsbereich, die Tiere können sich frei bewegen und haben Zugang nach draußen. Im Sommer ist das Tor geöffnet. „Besucher unseres Hofes können sich gern selbst ein Bild von den Haltungsbedingungen verschaffen“, betont Berthold Tenkmann, auf dessen Hof auch zahlreiche Masthähnchen gehalten werden.

Kooperationspartner der Tenkmanns ist Burkhard Kemper von der gleichnamigen Fleischerei in Laer. „Gemeinsam vermarkten wir das Schweinefleisch regional“, so Landwirt Tenkmann. „Spitzenköche der Gastronomie verwenden häufig dieses Fleisch, das sich durch einen hohen und feinen intramuskulären Fettanteil auszeichnet“, erläutert Kemper. Daher gilt es als besonders zart und saftig. Geschlachtet werden die Tiere bei Hidding in Nordwalde.

Kempers Meister Heinrich Uphues und Geselle Fabian Rahe zerlegen das Fleisch fachmännisch. „Sie sind passionierte Metzger“, betont Kemper. Die kurzen Wege spielen auf Grund der Umweltfreundlichkeit eine Rolle.

„Der Verbraucher hinterfragt in wachsendem Maße, wie die Tiere gehalten werden und woher sie kommen“, so Tenkmann. Wert gelegt wird auf die Feststellung, dass weder der Landwirt noch der Fleischereibesitzer etwas gegen die konventionelle Schweinehaltung einwenden möchten. „Auch diesen Tieren geht es gut“, betont Kemper.

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