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Laienspielschar der Concorden landet einen Treffer mit „För ümmer Disco“

Gleich vier Mal beste Stimmung

Horstmar

Beste Stimmung herrschte bei den vier Aufführungen der plattdeutschen Komödie „För ümmer Disco“ im Vereinshaus der Bruderschaft St. Katharina. Dort erlebte das Publikum jeweils unterhaltsame Stunden, bei denen die Akteure die Lachmuskeln der Besucherinnen und Besucher strapazierten. Dabei glänzten die Darsteller unter der Anleitung von Roswitha Fotschki in ihren Rollen. Aber auch den Helfern, beispielsweise in der Maske, in der Ausstattung und im Ton gebührte der Applaus. Als Souffleur agierte Werner Lölfing.

Von Anton Janßenund

Mit einer Tanzeinlage aller Aktiven unter Leitung von Hossa Rodrigeuz verabschiedeten sich die Darsteller von der Bühne (oben l.). Foto: Anton Janßen

Mit der plattdeutschen Komödie „För ümmer Disco“, von Spielleiterin Roswitha Fotschki turbulent in Szene gesetzt und von Werner Lölfing als Souffleur sicher geführt, gelang der Laienspielschar der Gesellschaft Concordia vier mal an zwei Wochenenden im Saal des Vereinsheimes der Bruderschaft Katharina, ein „Volltreffer“ auf die Lachmuskeln der Besucher.

Schnell gelingt es Eventmanagerin Regina Rautenstengel (Stefanie Leder) die gutbürgerlichen Tischlermeister Andreas Fiesebarg (Heinz-Hermann Lülf) und seine Ehefrau Birgit Fiesebarg (Heidrun Schmidt) von der Idee eines Revival des Disco-Duos „Glitterboys“ der 1980er Jahre, Andreas Fiesebarg und Kumpel Bodo Käselau (Franz-Bernhard Ribbers), mit Unterstützung der Fan-Club-Leiterin Elvira Puvogel (Anja Heymann-Riedel) zu überzeugen.

Fernsehproduzent Viktor Winsel (Kilian Becks) macht die entsprechenden Fotos, wobei die pubertierende Tochter Lena Fiesebarg (Sarah Nürenberg) ganz in ihrem Element ist.

Mit Hilfe von Botox- und Hormon-Spritzen sorgt Hausarzt Dr. Richard Wurm (Kilian Becks) für eine radikale Verjüngungskur. Doch die ersten Proben des Duos sind wenig erfolgversprechend.

Regina Rautenstengel setzt alles daran, den Tour-Plan zu verwirklichen bis hin zu Beruhigungsmitteln für die gestresste Birgit Fiesebarg, einem Einsatz des naiven Möchte-gern-Models Coco Cabana (Clarissa Kellers) und dem Journalisten Jens Schneckenreiter (Kilian Becks), von dem sich Lena Fiesebarg den Start einer Model-Karriere erhofft.

Den letzten Schliff sollen die von Regina Rautenstengel durchgestylten Glitterboys vom Tanz-und Catwalk-Lehrer Hossa Rodrigeuz (Bernd Schütte) bekommen, was zur Lachnummer und zur großen Erheiterung des Publikums wurde.

Doch dann packt Coco Cabana über das wirkliche Leben der Models aus und Lena entdeckt anzügliche Fotos von sich im Netz. Schließlich entpuppt sich Elvira Puvogel als Drogenfahnderin und entlarvt Regina Rautenstengel als „Schneekönigin“ (Drogenschmugglerin). So endet der Traum von einem Revival der Glitterboys mit einem bösen Erwachen.

Mit einer Tanzeinlage aller Aktiven unter Leitung von Hossa Rodrigeuz verabschiedeten sich die Darsteller unter tosendem Beifall von ihrem Publikum.

Verantwortlich für die überaus gelungene Maske und Ausstattung der Darsteller war Doris Stüwe. Für den guten Ton sorgten Klaus Grotke, Carsten und Wolfgang Hemsing sowie Hermann ten Winkel. Sie und die Akteure freuten sich über die gute Resonanz während der Aufführungen.

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