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Covid-Schnelltests: Stadt Horstmar und Gemeinde Laer suchen noch nach einer Lösung

Gründlichkeit vor Schnelligkeit

Laer/Horstmar

Die Frage, wer die angekündigten Schnelltests in Laer und in Horstmar durchführen wird, ist zurzeit noch offen. Das erklärten die beiden Bürgermeister Manfred Kluthe und Robert Wenking auf Anfrage dieser Zeitung. Gespräche liefen bereits in alle Richtungen. Man wolle auf Fälle jemanden beauftragen, der Erfahrung habe, denn schließlich müsse die Sache auch Hand und Fuß habe, betonte Bürgermeister Wenking.

Sabine Niestert

Robert Wenking

Die Frage, wer demnächst die angekündigten Schnelltests in der Gemeinde Laer und in der Stadt Horstmar durchführt, ist zurzeit noch offen. Das ergab eine Anfrage dieser Zeitung bei den zuständigen Bürgermeistern Manfred Kluthe und Robert Wenking. Beide bestätigten, dass der Kreis Steinfurt für den Aufbau der Schnelltest-Infrastruktur zuständig ist. Die Kommunen hätten dabei allerdings ihre Unterstützung zugesagt, da sie mit den Gegebenheiten und Möglichkeiten vor Ort besser vertraut seien.

„Wir wollen versuchen, eine eigene kommunale Teststelle aufzubauen“, erklärte Horstmars Bürgermeister Robert Wenking. Wichtig dabei sei, dass die Sache Hand und Fuß habe, denn sie würde auf alle Fälle für eine längere Zeit angelegt. Deswegen gelte für ihn auch das Gebot, dass Gründlichkeit vor Schnelligkeit gehe, betonte der Verwaltungschef, der es als unbefriedigend empfand, dass die Angelegenheit so schnell aus dem Boden gestampft worden sei.

Um die vorgesehenen Massentestungen mit Antigen-Schnelltests so bald wie möglich anbieten zu können, sucht der Kreis Steinfurt externe Betreiber, die in den Städten und Gemeinden Covid-Schnelltest-Stationen übernehmen. Die Umsetzung holpere noch, meinte auch Laers Bürgermeister Manfred Kluthe. Wie der Gemeindechef weiter berichtete, führe er schon seit zwei Wochen Gespräche in dieser Sache. So hätte es eine Online-Konferenz mit den lokalen Ärzten, Apotheken und dem Deutschen Roten Kreuz gegeben. Deren Vertreter seien froh gewesen, dass die Gemeindeverwaltung selbst initiativ geworden sei, um sukzessive etwas eigenes vor Ort aufzubauen und es nach und nach zu vergrößern.

Der Runde Tisch habe gezeigt, dass noch eine kommunale Steuerung fehle. Doch er sei bereit, diese aufzubauen. „Die Bürger haben schließlich einen Anspruch darauf“, betonte der Gemeindechef, der hoffte, zum Ende der Woche schon mehr zu einer möglichen Lösung sagen zu können. Noch sei alles offen und die Gespräche mit dem Kreis liefen noch. Schließlich wolle man einen guten Start hinlegen. „Ich bin sicher, dass wir das gemeinsam hinbekommen“, zeigte sich der Bürgermeister optimistisch.

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