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Nach der Pandemie-Phase hat die Stadtkapelle Horstmar wieder viel vor

Mit Vollgas in die Zukunft

Horstmar

Endlich kann die Stadtkapelle wieder Gas geben.Corona ist überwunden, Konzerte stehen wieder auf dem Terminplan und neue Mitglieder gibt es auch.

Von und

Vorstand der Stadtkapelle Horstmar, v.l.: Dirigent Thomas Renkhoff, Schriftführerin Anna-Lena Jöne, 2. Vorsitzende Sarah Nürenberg, Vorsitzender Stephan Baackmann und Kassenwartin Mareike Völker. Kleines Foto:

Der Zusammenhalt in der Corona-Zeit war vorbildlich, seit April 2022 normalisiert sich das Jahresprogramm der Stadtkapelle Horstmar zusehends. „Wir vom Vorstand möchten jetzt auf jeden Fall mit euch allen Vollgas geben“, betonte der Vorsitzende Stephan Baackmann bei der Jahreshauptversammlung am Samstag im Saal der Gaststätte Meis-Gratz. Auch neue Gesichter gibt es in den Reihen der Musiker. Der Vorsitzende begrüßte Madita Voß, Querflöte, Karolin Renkhoff, Tenorhorn, Anna Terwort, Saxophon sowie Andreas Klein, ebenfalls Saxophon. Bei den Vorstands-Wahlen wurden die Zweite Vorsitzende Sarah Nürenberg und die Kassiererin Mareike Völker in ihren Ämtern bestätigt. In Abwesenheit ehrte der Vorsitzende Günther Mainka für 60-jährige sowie Philipp Jungfermann für 30-jährige und Franziska Lenz für 10-jährige Mitgliedschaft.

Die Kapellen-Mitglieder waren zahlreich erschienen, der Vorstand freute sich über die rege Beteiligung. „Ich bin sehr stolz auf euch, ihr seid meine zweite Familie“, versicherte Baackmann. Während andere Formationen im Umfeld coronabedingt ihre Tore sogar für immer schlossen, lässt sich die Stadtkapelle nicht kleinkriegen. So blicken der Vorsitzende und der Dirigent Thomas Renkhoff positiv in die Zukunft.

Renkhoff bezeichnete das vergangene Jahr als erfreulich. Nach schwindenden Mitgliederzahlen, abgesagten Auftritten in der Pandemie-Hochzeit und der Schließung des langjährigen Probenraums geht es wieder bergauf. Nach einer Interimslösung besteht nun die vielversprechende Aussicht, dauerhaft im Borchorster Hof proben zu dürfen. Regelmäßige Proben in 2022 bei guter Beteiligung stimmen den Dirigenten positiv. Mittlerweile ist ein Musikrat gegründet, der ihn bei der künstlerischen Gestaltung unterstützt. Das digitale Zeitalter hat Einzug gehalten, mit der „Konzertmeister-App“ ist die Kommunikation der Mitglieder, insbesondere die Terminplanung, auf dem neusten Stand. Renkhoff appellierte an alle, sie in wachsendem Maße zu nutzen.

Schriftführerin Anna-Lena Jöne blickte auf die vergangene Saison zurück. Unter anderem warb die Stadtkapelle erfolgreich bei einem Tag der offenen Tür zusammen mit der Musikschule um neue Mitglieder, das Stadtfest wurde ebenso musikalisch begleitet wie die Schützenfeste, der Adventsmarkt auf dem Kirchplatz und die Lichterfahrt des Landwirtschaftlichen Ortsvereins und der Landjugend.

Über die Aktivitäten des Kapellen-Nachwuchses berichtete Sarah Nürenberg in Vertretung der Jugendwartin Michelle Knitt. Die Kooperation mit der Musikschule entwickelt sich positiv, für dieses Jahr stehen weitere Mitgliederwerbungen in den Vereinen, stärkere Präsenz in den Bläserklassen und eine intensivere Pressearbeit auf dem Programm. Der Förderverein spendierte den Musikern Dämpfer für Trompeten, unterstützt weitere Projekte und begrüßt gerne neue Mitglieder.

Im laufenden Jahr hat die Stadtkapelle viel vor. Am 25. Februar ist ein Ausflug zur Militärparade in Münster geplant, für den 11. März ist ein Probentag zur Vorbereitung der Saison angesetzt. Die Schützenfeste werden wie gewohnt begleitet, am 3. Juni sind die Musiker am Tag der Offenen Tür der Musikschule in Borghorst beteiligt. Am 30. September wird der Große Zapfenstreich des Schützenvereins Concordia begleitet.

Insgesamt ist die Stadtkapelle bei allen wichtigen Veranstaltungen präsent, so auch am Volkstrauertag, 19. November, und bei der Weihnachtsmesse am 26. Dezember.

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