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Veranstalter der Caritaswoche ziehen eine positive Bilanz

Mut und nachdenklich gemacht

Horstmar/Horstmar-Leer

Mit Mut aus der Krise“ hieß in diesem Jahr das Thema der Caritaswoche mit verschiedenen Veranstaltungen. Den Auftakt bildeten, einer Pressemitteilung der Veranstalter zufolge, die Eröffnungsgottesdienste in beiden Kirchen. An der Messe in der Horstmarer Pfarrkirche hat auch das St.-Gertrudis-Haus teilgenommen und über die Erfahrungen während der Corona-Krise berichtet.

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Während der Podiumsdiskussion, die Prädikant Alexander Becker (2.v.l.) moderierte, demonstrierte Krankenhausseelsorgerin Andrea Wesselmann, in welcher Montur sie zur schlimmsten Corona-Zeit den Patienten begegnen durfte. Gesprächspartner waren außerdem Unternehmer Stefan Kappelhoff (l.) und Foto: Foto: Sabine Niestert

„Mit Mut aus der Krise“ hieß in diesem Jahr das Thema der Caritaswoche mit verschiedenen Veranstaltungen. Den Auftakt bildeten, einer Pressemitteilung der Veranstalter zufolge, die Eröffnungsgottesdienste in beiden Kirchen. An der Messe in der Horstmarer Pfarrkirche hat auch das St.-Gertrudis-Haus teilgenommen und über die Erfahrungen während der Corona-Krise berichtet.

Am Dienstag in der darauffolgenden Woche gab es einen Vortragsabend mit Annika Koke vom Caritasverband Steinfurt zum Thema „Wie man Mut trainieren kann“. Eine lebhafte Podiumsdiskussion zum Thema „Was mich nicht umbringt, macht mich stärker“ folgte am Mittwochabend in der Pfarrkirche Ss. Cosmas und Damien in Leer. Dort befragte Prädikant Alexander Becker als Moderator den Unternehmer Stefan Kappelhoff aus Leer, die Krankenhausseelsorgerin Andrea Wesselmann aus Borghorst und den Theologen Dr. Michael Beintker nach ihren Erfahrungen im Umgang mit der Corona-Pandemie und der Hochwasserkatastrophe.

Musik und Texte gab es am darauffolgenden Abend in der mit Kerzen schön ausgeleuchteten St.-Cosmas-und-Damian-Kirche zum Thema „Du glättest die Wogen“. Diesen gestalteten Jutta Göcking, Elisabeth Höing, Ruth Hüsing, Annika Koke, Rafael D. Marihart und Esther Rehaag. Zu hören waren Stücke wie „Jenseits von Ebbe und Flut“, „You`ll never wolk alone“, „Bergamasca“ und „Over the Rainbow“. Zwischen den musikalischen Beiträgen wurden jeweils mutmachende Texte vorgetragen.

Außerdem wurden in dieser Woche mutmachende Erkenntnisse aus der Krisenzeit gesammelt . Dafür gab es in den Kirchen jeweils zwei Koffer, in denen positive und negative Erfahrungen gesammelt wurden.

Mut gemacht, positiv in die Zukunft zu schauen, hat auch das abendliche Läuten der Kirchenglocken und das Anzünden einer Kerze gemacht, um dann in Gedanken bei lieben Menschen zu sein, die nicht besucht werden konnten.

Auch die Kindergärten haben sich Gedanken zu diesem Thema gemacht, die einige Kinder mit ihren Erzieherinnen in den Abschlussgottesdiensten vorgetragen haben. Alle Rückmeldungen wurden bei den sehr gut besuchten Abschlussgottesdiensten vorgestellt. „Es war eine spannende Woche“ ziehen die Veranstalter abschließend eine Positive Bilanz.

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