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Vorsitzender der Grünen-Kreistagsfraktion, Dr. Jan-Niclas Gesenhues, zu Gast

Ohne Klimamanager nicht zukunftsfähig

Horstmar

Dr. Jan-Niclas Gesenhues, Vorsitzender der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, des Umweltausschusses und Bundestagskandidat im Wahlkreis 128 (Steinfurt III) war auf Einladung der örtlichen Grünen zu Gast in Horstmar. Einig waren sich die Gesprächspartner darin, dass eine Kommune wie die Stadt Horstmar, die vor einiger Zeit den Klimanotstand ausgerufen hat, auch personelle und finanzielle Ressourcen mobilisieren muss, um die Stadt zukunftsfähig zu entwickeln

Dr. Jan-Niclas Gesenhues (2.v.l.) besuchte Vertreter der Grünen in Horstmar: Norbert Raestrup (l.), Josef Uphaus (3.v.l.), Dirk Kleinbölting (3.v.r.), Alfons Rottmann (2.v.r.) und Ferdinand Ameis. Foto: Bündnisgrüne

Klimaneutral 2040! Dieses ehrgeizige Ziel strebt der Kreis Steinfurt an. Auskunft über den Stand dieses Projekts und über die anstehenden Herausforderungen gab jetzt Dr. Jan-Niclas Gesenhues. Der Vorsitzende der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, des Umweltausschusses und Bundestagskandidat im Wahlkreis 128 (Steinfurt III) war auf Einladung der örtlichen Grünen zu Gast in Horstmar.

Mit dem Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit besitzt der Kreis Steinfurt, so Jan Niklas Gesenhues, eine wichtige Koordinierungsstelle, die Empfehlungen und Strategien für klimagerechten Verkehr, nachhaltiges Bauen und Gebäudemanagement erarbeitet sowie die Förderung alternativer Energien und einer zukunftsfähigen Landwirtschaft vorantreibt und sich um eine gute Finanzausstattung der Maßnahmen kümmert. Entscheidend sei zudem, dass alle Beschlüsse, die vom Kreis getroffen würden, auf ihre Klimarelevanz überprüft werden müssen, heißt es in einer Pressemitteilung der Horstmarer Grünen. Das Ziel Klimaneutralität könne aber nur im Verbund mit den Kommunen des Kreises gelingen.

Einig waren sich die Gesprächspartner darin, dass eine Kommune wie die Stadt Horstmar, die vor einiger Zeit den Klimanotstand ausgerufen hat, auch personelle und finanzielle Ressourcen mobilisieren muss, um die Stadt zukunftsfähig zu entwickeln. Ohne einen Klimaschutzmanager oder eine Klimaschutzmanagerin sowie ohne die Einbettung in einen kommunalen Klimaplan, der regelmäßig angepasst und auf seine Tauglichkeit geprüft werden müsse, sei das kaum zu erreichen.

In diesem Zusammenhang verwies Jan Niklas Gesenhues auf externe Unterstützungsmöglichkeiten. Zu nennen sei der Städte- und Gemeindebund NRW, der Unterstützungstools zur Evaluierung von Klimamaßnahmen bereithält, oder die Forschungsgruppe um Prof. Christof Wetter von der Fachhochschule Münster, die ihre Expertise anbietet. Vielversprechend sei auch das für den 26. Oktober (Dienstag) geplante Klimasymposium, auf dem Vertreter von Kreis und Kommunen zusammenkommen und sich über ein koordiniertes Vorgehen verständigen sollen.

Die örtlichen Bündnisgrünen machten deutlich, dass die politisch Verantwortlichen vor Ort beim Thema Klimapolitik deutlich mehr Ehrgeiz und Herzblut einbringen müssen, damit die Stadt auch in Zukunft lebens- und liebenswert bleibt. Reflexartiges Abwehren sei nicht dabei zukunftsfest.

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