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Kinder-Ferien- und Freizeitwerk blickt optimistisch in die Zukunft

Oliver Voß löst Helmut Spahn ab

Horstmar

Oliver Voß (l.) leitet künftig die Geschicke des Kinder-Ferien- und Freizeitwerks Horstmar. Er löst Diakon Helmut Spahn (r.) ab, der bisher an der Spitze des Vereins stand. Das ergaben die Vorstandswahlen während der Mitgliederversammlung, die bei Meis-Gratz in der Alst stattfand.

Katharina Nienau, Johanna Nienau, Jürgen Hausfeld, Oliver Voß (hi.v.l.), Kathrin Sprenger und Franziska Voß (vo. v.l.) bilden den neuen Vorstand. Es fehlen Christian Nienau, Jörg Waldmann und Benedikt Nienau. Foto:

Veränderungen prägen die künftige Arbeit des Kinder-Ferien- und Freizeitwerkes (KFW) Horstmar. Das kündigte sich während der Versammlung bei Meis-Gratz an. Dort begrüßte Vorsitzender, Diakon Helmut Spahn, die Mitglieder. In seinem Bericht ging er auf die Vereinsaktivitäten der vergangenen zwei Jahre ein, die angesichts der Pandemie nur in begrenzten Umfang stattfinden konnten. „Das entsprach nicht unserer Zielsetzung, aber es ist uns dennoch gelungen, das Beste aus der Situation zu machen“, freute sich Spahn, dass einige Veranstaltungen durchgeführt werden konnten.

Bei den Wahlen wurde Oliver Voß zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst Diakon Helmut Spahn ab. Die Funktion der zweiten Vorsitzenden übernahm Kathrin Sprenger, die sich künftig in erster Linie um das Moselcamp kümmern wird. „Dessen Ausrichtung soll einige Veränderungen erfahren“, kündigen die Verantwortlichen in einem Pressetext an.

Kassenführer bleibt weiterhin Jürgen Hausfeld. Franziska Voß wird als Schriftführerin ihre bewährte Arbeit fortsetzen. Als Beisitzer bleiben Christian Nienau und Jörg Waldmann dem Verein verbunden.

Um neue KFW-Freizeitangebote in Form von Tagesveranstaltungen werden sich Johanna und Katharina Nienau kümmern. Sie entwickeln passende Veranstaltungen und sehen vor, dass durch spielerisches Lernen außerschulische Bildung ermöglicht wird und auf diesem Wege nötige Alltagskompetenzen vermittelt werden. „Durch seinen offenen Ansatz bringt das Kinder-Ferien- und Freizeitwerk junge Menschen aus verschiedenen Lebenssituationen zusammen, ermöglicht Inklusion und vermeidet Ausgrenzung“, formulierten Johanna und Katharina Nienau, die sich als Vorstandsmitglieder dem Veranstaltungsmanagement zuwenden werden, ihre Zielsetzung. Damit die Interessen der Jungen nicht vernachlässigt werden, unterstützt Benedikt Nienau, der hier besondere Akzente setzten will, die beiden.

Für das in 2022 geplante Moselcamp stellte Kathrin Sprenger die neuen Überlegungen vor und berichtete über mögliche Fördertöpfe, die die Finanzierung vereinfachen könnten. Dazu ist sie zuversichtlich, dass der beim Kreisjugendamt gestellte Antrag auf Anerkennung als „Freier Träger der Jugendhilfe“ schon in Kürze positiv beschieden wird.

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