1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Horstmar
  6. >
  7. Praktizierte Nächstenliebe

  8. >

Spendenaufruf der Elternbeiräte stößt auf überwältigende Resonanz

Praktizierte Nächstenliebe

Horstmar

Über eine riesige Unterstützung freuten sich die Elternbeiräte der Kitas St. Josef und St. Elisabeth.Sie Sammelten Spenden für die Ukraine.

Von und

Impressionen von der Hilfsaktion, zu der die Elternbeiräte der Kindergärten St. Elisabeth und St. Josef Foto: privat

Auf eine überwältigende Resonanz ist der Spendenaufruf der Elternbeiräte der Kindergärten St. Josef und St. Elisabeth in Horstmar gestoßen, denen es eine Herzensangelegenheit war, die Menschen in der vom Krieg erschütterten Ukraine zu unterstützen. Nach dem Motto „Nächstenliebe ist wohl das höchste Gut“ standen sie und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter zwei Tage lang bereit, um die Hilfsgüter entgegenzunehmen. „Die tolle Unterstützung nahm kein Ende“, freuen sich die Initiatoren, die weiter berichten, dass eine Apotheke in Münster ihnen Schmerzsäfte für Kinder zum Einkaufspreis überlassen hat. Zudem spendete der Fanclub Bavaria Horstmar 500 Euro. Weitere Gelder in Höhe von 680 Euro kamen von vielen privaten Spendern zusammen. Gesten, die alle Beteiligten beflügelten.

Nach zwei Sammeltagen erfolgten das Sortieren und Zusammenpacken. Dank der Unterstützung weiterer tatkräftiger Bürgerinnen und Bürger hatte man es nach zehn Stunden geschafft, 54 Umzugskartons mit Windeln, Milchpulver, Flaschen, Schnullern, Feuchttüchern und Hygieneartikel für Frauen und weitere kleinere Kisten mit Babygläschen zu füllen.

54 Umzugskartons

Mehrere Gespräche ergaben dann, dass die Sachen nach Polen an eine gemeinnützige Institution und von dort aus runter an die Grenze zur Ukraine und wenn möglich auch ins Landesinnere gehen sollten. Christian Kröger vom Malerfachbetrieb Höing und André Heinze vom Vorstand BdSJ Diözesanverband Münster erklärten sich bereit, alle gespendeten Hilfsgüter persönlich mit dem Transporter nach Polen zu bringen. An einem Mittwochmorgen fuhren sie los und bereits am Mittag wurden alle Spenden übergeben und zum Weitertransport vorbereitet.

Hoffnung

Die Initiatoren bedanken sich bei allen Spendern und Helfern, ohne die diese Aktion niemals möglich gewesen wäre. „Unser Beitrag ist nur ein kleiner Beitrag. Wir haben versucht, ein wenig Abhilfe zu schaffen. Aber vor allem war uns die Hoffnung wichtig, ein kleiner Funken Hoffnung und ein Zeichen, dass wir an die Menschen denken, dass wir nicht zulassen wollen, dass deren Leben, Freiheit und Liebe zerstört wird. Das es so viel Nächstenliebe gibt, die kein Krieg dieser Welt zerstören kann“, heißt es abschließend im Schreiben der Elternbeiräte.

Startseite
ANZEIGE