Sabine Heidler und Dr. Uta Schregel laden ihre Patienten zum Impfen gegen Corona ein

Priorisierung wird eingehalten

Horstmar-Leer

Sie impfen was das Zeug hält, um das Coronavirus erfolgreich zu bekämpfen. Gemeint ist das Team in der Praxis für Allgemeinmedizin von Sabine Heidler und Dr. Uta Schregel im Horstmarer Ortsteil Leer. Dort stehen zwischen 80 und 100 Impfdosen wöchentlich zur Verfügung. In Kürze rechnen die beiden Ärztinnen damit, alle Impfstoffe anbieten zu können. Sie müssen sich an die Priorisierung halten.

Von Franz Neugebauer und

Die Arzthelferinnen Sandra Heyzel und Carolin Hinkers sowie Ärztin Sabine Heidler Foto: Franz Neugebauer

Das Impfen in der Praxis für Allgemeinmedizin von Sabine Heidler und Dr. Uta Schregel gegen das Coronavirus (wir berichteten) im Horstmarer Ortsteil Leer hat deutlich an Fahrt aufgenommen. „Uns stehen jetzt zwischen 80 und 100 Dosen wöchentlich zur Verfügung und in Kürze auch alle vier Impfstoffe“, sagen die engagierten Ärztinnen, die betonen, dass sie auf ihre Mitarbeiterinnen stolz sind. Denn ohne das große Engagement aller Beteiligten sei diese Impfaktion überhaupt nicht möglich, loben die Arbeitgeberinnen den Einsatz ihres Personals.

„Wir müssen wie alle anderen auch die Priorisierung einhalten“, betont Sabine Heidler zum vorgegebenen Prozedere.

Geimpft wird immer freitags, meistens donnerstags und manchmal auch sonntags – wenn genügend Impfstoff zur Verfügung steht. Das Praxisteam um die beiden Ärztinnen arbeitet bis zum Rande der Erschöpfung, denn schließlich läuft die ganz normale Sprechstunde nebenbei natürlich weiter.

Die Ärztinnen und ihre Helferinnen bitten um Verständnis dafür, dass aus technischen Gründen eine Wunsch-Terminvorgabe nicht möglich ist. Der Weg der Anmeldung führt ausschließlich über das Internetportal www.polynote.de/medicoos/.

„Wir können dann die Anmeldedaten nach den Richtlinien priorisieren, die Standardisierung macht uns die Arbeit wesentlich leichter“, erklärt Sabine Heidler. Sie bittet die Patienten darum, ausschließlich diesen Weg der Anmeldung zu wählen. Die Praxis werde sich dann wegen der Terminvergabe bei den Patienten entweder über WhatsApp, per E-Mail oder per Telefon melden. Das Team der Arztpraxis bittet dringend, diesen Termin einzuhalten oder gegebenenfalls abzusagen, damit jemand von der vorhandenen Warteliste nachrücken kann.

Ganz wichtig sei es, den empfindlichen Impfstoff möglichst schnell zu spritzen. Geimpft werden zur Zeit Patienten aus der eigenen Praxis. Bei der Terminvereinbarung erfahren diese auch, welchen Stoff sie bekommen.

Wegen der Impfstoffknappheit beinhaltet der Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus-SARS-CoV-2 nach der Impfverordnung nicht das Recht, den Impfstoff eines bestimmten Herstellers zu wählen.

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