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Ehepaar Nienhaus macht Saunieren während der Corona-Pandemie in der „Kleinen Auszeit“ möglich

Schwitzvergnügen im Fass

Horstmar-Leer/Met...

Gordon Nienhaus aus Metelen hat seine Freizeit seit Weihnachten in der Scheune seines Onkels Bernd Wenning in der Leerer Bauerschaft Ostendorf verbracht, um dort eine mobile Sauna zu bauen. Seine Frau Sabrina hat ihn dabei unterstützt. „Kleine Auszeit“ nennen sie ihr Projekt, das Interessierten ein Schwitzvergnügen im Fass als Alternative zum öffentlichen Sauna-Besuch ermöglicht.

Franz Neugebauer

Sabrina und Gordon Nienhaus sowie ihre Kinder sind stolz auf ihre mobile Sauna, die in einem Fass untergebracht ist und im Bedarfsfall zu Saunafreunden nach Hause kommt. Die „Kleine Auszeit“ ist auch ein beliebtes Fotoobjekt für Schwager Bernd Wenning.

„Weil Ihr während der Coronazeit nicht in eine öffentliche Sauna gehen könnt, kommt die Sauna zu Euch. Ein Anruf genügt.“ Das versprechen Sabrina und Gordon Nienhaus aus Metelen, die über eine mobile Sauna verfügen. Die Idee, das Schwitzen im Holzfass möglich zu machen, kam den Eheleuten an den Weihnachtsfeiertagen. Seitdem hat Gordon Nienhaus, der von Beruf Tischler ist, jede freie Minute in der Scheune seines Schwagers Bernd Wenning verbracht, der in der Leerer Bauerschaft Ostendorf lebt. Dort hatte der Tüftler genügend Platz, seinen exakten Pläne, die er im heimischen Wohnzimmer erstellte, zu realisieren.

Das notwendige Material für die Schwitzanlage beschaffte der kreative Erbauer aus einem ortsansässigen Unternehmen. Das Equipment, wie beispielsweise das Barometer, das Hygrometer und die Sanduhr stammen aus der ehemaligen Sauna seines Onkel Franz Josef Nienhaus. „Mein Mann hat jede freie Stunde und sogar die Wochenenden in der Scheune seines Schwagers verbracht“, erinnert sich Ehefrau Sabrina, die das Vorhaben ihres Mannes von vornherein unterstützte.

„Wir haben lange überlegt, wie wir die Leidenschaften aus unseren gelernten Jobs verbinden können“, berichtet die ausgebildete Reiseverkehrskauffrau. „Kleine Auszeit“ nennen die Eheleute ihre kleine Sauna, die Entspannung, Erholung und ein Gefühl von Urlaub vermittelt. Das bestätigten jedenfalls Bernd Wenning und seine Frau Rabea, die Schwester des Erbauers, die das Holzfass als erste ausprobieren durften und hellauf begeistert waren.

Nach der geglückten Premiere konnte die „Kleine Auszeit“ von Leer zu ihrem Standort nach Metelen transportiert werden. Dafür sowie für alle weiteren Fahrten hat sich Gordon Nienhaus extra einen Anhänger gekauft. Glücklicherweise passte die Fasssauna zentimetergenau auf das Gefährt. „Mein Schwager hat ganze Arbeit geleistet“, berichtet Bernd Wenning, der mit dem Auslader seines Treckers beim Beladen des Anhängers behilflich war.

Die Nienhaus sind sicher, dass die Saunaleidenschaft auch in Coronazeiten ungebrochen ist. So liegen ihnen bereits einige Anfragen vor. Weil ihre Sauna mit Holz befeuert wird – dieses bringen die Betreiber mit – sind für den Einsatz des Holzmobils keine Anschlüsse erforderlich. Das Ehepaar ist unter Telefon 0 25 56/5 07 90 65 oder per E-Mail an kontakt@fasssauna.de erreichbar. Weitere Informationen gibt es auf auch auf der Homepage unter www.fasssaunametelen.de

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