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Gertrudishaus verabschiedet Hausmeister Paul Jungfermann

„Sein Einsatz ging weit über das normale Maß hinaus“

Horstmar

Einen Wechsel gibt es im St.-Gertrudis-Haus. So hat Frank Eppenhoff den langjährigen Hausmeister Paul Jungfermann abgelöst, der sich stets der Einrichtung sehr verbunden fühlte. Zum Abschied dankte Einrichtungsleiter Bernd Wessel dem scheidenden Jungfermann. Dieser habe sich stets über das normale Maß für die Einrichtung eingesetzt und sei wegen seiner freundlichen offenen Art bei allen sehr beleibt gewesen. Zudem lobte er ihn als zuverlässig, fleißig und stets loyal.

-fn-

Zum Abschied übergab Einrichtungsleiter Bernd Wessel (l.) ein Geschenk an Hausmeister Paul Jungfermann. Foto: fn

Nach Beendigung der Freizeitphase im Rahmen der Altersteilzeit beendete Paul Jungfermann nunmehr offiziell das Arbeitsverhältnis als Hausmeister im St.-Gertrudis-Haus. Vor 33 Jahren begann dort seine Laufbahn. Zuvor war er 14 Jahre bei der Firma Blomberg in den Bereichen Gas und Wasser tätig und löste damals Antonius Jöne in Horstmar ab.

Die ursprüngliche erste Arbeitsstelle von Paul Jungfermann lag im Altenheim am Stadtwall. Dort erlebte er nach Aufgabe dieser Immobilie hautnah den Bau des Altenheimes am jetzigen Standort Bischofsweg mit. Auf dem Gelände standen damals Obstwiesen und es gab Schrebergärten.

Fotografien aus dem Jahre 1996 zeigen, wie Paul Jungfermann kräftig mit Hand am Neubau anlegte. Für seine spätere Tätigkeit als Hausmeister kam ihm das sehr zugute, denn er wusste wo die Versorgungsleitungen im Erdreich liegen und wo Anschlüsse gelegt worden waren.

Der jetzige Rentner erinnert sich noch gut daran, dass bis zum Jahr 2004 viele Franziskaner-Ordensschwestern segensreich im Hause tätig waren.

Durch die fortschreitende Technisierung sei die Arbeit anspruchsvoller geworden und habe durch die zusätzliche Bewirtschaftung des Hauses für das betreute Wohnen im Jahre 2006, durch die Seniorentagesstätte und Einsätzen in Laer, zugenommen, blickt Jungfermann auf die vergangenen 33 Jahre zurück. Die Aufgaben seien sehr vielfältig gewesen und er habe dabei viele Leute kennengelernt.

„Wir alle sind ihm zu großem Dank verpflichtet“, betonte Einrichtungsleiter Bernd Wessel. Er beschreibt Jungfermann als zuverlässig, fleißig und stets loyal. „Sein Einsatz ging weit über das normale Maß hinaus, er wusste, worum es ging, es ist sein Lebenswerk“, lobte er. So sei der Hausmeister stets auch außerhalb der normalen Arbeitszeit ansprechbar gewesen. Er sei durch sein freundliches, hilfsbereites Wesen sehr beliebt im Haus gewesen. Sein Nachfolger ist Frank Eppenhoff.

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