1. www.wn.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Horstmar
  6. >
  7. „Was länge währt, wird endlich gut“

  8. >

Christdemokraten machen sich ein Bild von den Neuerungen in Leer

„Was länge währt, wird endlich gut“

Horstmar-Leer

Von den Veränderungen im Dorf Leer, wie beispielsweise der neu gestalteten Ortsdurchfahrt und dem Anbau des Feuerwehrgerätehauses, machten sich jetzt die Mitglieder der CDU-Fraktion und sachkundigen Bürger unter der Regie von Fraktionschef Winfried Mollenhauer ein Bild. Mit von der Partie waren auch die Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking und Bürgermeister Robert Wenking.

Von und

Zur Besichtigung, unter anderen der Ortsdurchfahrt von Leer hatte CDU-Fraktionsvorsitzender Winfried Mollenhauer (4.v.l.) die CDU-Mitglieder nach Leer eingeladen. An dem Ortstermin nahmen auch Bürgermeister Robert Wenking (2.v. Foto: Foto: Franz Neugebauer

„Nicht nur anstoßen, sondern auch anschauen, was daraus geworden ist.“ Unter dieser Devise hatte CDU-Fraktionsvorsitzender Winfried Mollenhauer seine Parteikollegen zur Besichtigung in den Ortsteil Leer eingeladen. Denn dort hat sich in der vergangenen Zeit einiges getan. Die Teilnehmer waren sich einig, dass das Dorf durch die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt eine richtige Aufwertung erfahren hat.

Bei der Wahl der Pflaster für die Bürgersteige habe man eine gute Lösung gefunden. Die ocker farbene Einfärbung der Dorfstraße habe den gewünschten Effekt, nämlich eine Reduzierung der Geschwindigkeit für den Pkw- und Lkw-Verkehr, erzielt, hieß es. Bürgermeister Robert Wenking kündigte an, dass in diesem farbigen Bereich eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer vorgesehen sei. „Was lange währt, wird endlich gut“, faßte Bürgermeister-Stellvertreter Ludger Hummert das Ergebnis der Besichtigung zusammen. Nachweislich habe die CDU seit 1993 die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt immer wieder beantragt.

Die Realisierung der Maßnahme sei nicht einfach gewesen, da es galt, verschiedene Interessen unter einen Hut zu bringen, gab der Bürgermeister zu bedenken. Weil es sich um eine Landesstraße handelt, war der Landesbetrieb Straßenbau mit im Boot. Außerdem musste geklärt werden, dass die Anlieger nicht zur Kasse gebeten werden.

Letztlich sei es gelungen, verschiedene Fördertöpfe anzuzapfen, auch Landesmittel. Aus diesem Grund nahm auch die CDU-Landtagsabgeordnete Christian Schulze Föcking an dem Termin teil. Sie habe sich maßgeblich für die Bereitstellung der Landesmittel eingesetzt. Das gelte auch für die Investitionen im Bereich des Leerer Feuerwehrgerätehauses und des Umbaues des Umkleidegebäudes auf dem Sportgelände. Diesen beiden Objekten galt der weitere Besuch der Christdemokraten.

Beim Um- und Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses am Nahen Weg habe es zeitliche zum Teil coronabedingte Verzögerungen gegeben. Zudem sei es zeitweise auch schwierig gewesen, Handwerker zu finden. Mit der Fertigstellung werde Ende des Jahres gerechnet.

Es werde eine nicht erhebliche Kostensteigerung, bedingt auch durch die allerneuste Technik im Bereich der Digitalisierung geben, kündigte der Bürgermeister an. Er lobte den Einsatz der Wehrmitglieder, die permanent durch Anwesenheit den Fortgang der Arbeiten aus wehrtechnischer Hinsicht begleitet und nicht nur beim Abnehmen der Dachpfannen sowie bei Entfernen der Fliesen Hand angelegt hätten. Gleiches gelte auch für die Umbauarbeiten am Umkleidegebäude der Fußballer. Sportvereinsvorsitzender Michael Denkler und Andreas Schulte (Koordinator des ehrenamtlichen Einsatzes) schilderten der Besuchergruppe den Umfang der Eigenleistungen. So musste die zur Leerbachseite gelegene Mauer wegen des Fließsandes besonders abgefangen werden.

Wegen der Corona-Pandemie konnten die Arbeiten nicht immer mit dem erforderlichen Personal durchgeführt werden. Insgesamt hatte die CDU-Gruppe den Eindruck, dass die Landesmittel und der städtische Eigenanteil für die Investitionen im Ortsteil Leer gut eingesetzt wurden.

Startseite
ANZEIGE