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Bürgerbefragung zum Mobilitätskonzept startet heute

Wie bewegt sich Horstmar?

Horstmar

Im Zuge der Aufstellung eines Mobilitätskonzeptes führt die nts Ingenieurgesellschaft aus Münster eine Bürgerbeteiligung durch. Jeder kann sich ab dem heutigen Samstag (12. März) bis zum 12. April (Dienstag) an der Befragung beteiligen. Das kann online über die Homepage der Stadt Horstmar geschehen, auf der sich ein Link beziehungsweise ein QR-Code befindet oder per Formular, das in der Verwaltung ausliegt.

Von Sabine Niestertund

Busse und Autos gehören zum typischen Stadtbild von Horstmar. Fußgänger und Radfahrer sind weitaus seltener zu sehen.

Auf den ersten Blick sind in der Horstmarer Altstadt alle mit dem Auto unterwegs. Doch stimmt das wirklich? Oder ist es nur ein erster oberflächlicher Eindruck, der zudem auch noch der ruhigeren Mittagszeit geschuldet ist? Zu dieser Stunde ist jedenfalls kaum ein Fußgänger zu sehen, geschweige denn Radfahrer. Dafür schiebt sich ein Bus durch die engen Straßen des Ortes, der die Passanten nach Münster bringt.

Womit sind die Burgmannstädter bevorzugt unterwegs? Mit dem Pkw, per pedes, Pedelec, Leeze, Scooter, Mofa, Motorrad oder mit Öffentlichen Verkehrsmitteln? Und wie sicher fühlen sie sich auf ihren Wegen durch das Stadtgebiet? Welches Image bezogen auf die Mobilität soll Horstmar künftig haben? Wie sehen die Horstmarer den Radverkehr der Zukunft in ihrer Stadt, welche Prioritäten verfolgen sie? Das sind nur einige der Fragen, die im Rahmen einer Bürgerbeteiligung geklärt werden sollen. Diese führt im Auftrag der Stadt Horstmar die Ingenieurgesellschaft nts aus Münster durch. Dabei sollen das Mobilitätsverhalten der Bürgerinnen und Bürger sowie ihre persönlichen verkehrs- und mobilitätsbezogenen Ziele für die Zukunft ermittelt werden.

Zudem dient die Befragung der Analyse der bestehenden Verkehrsangebote, der Identifizierung der Schwachstellen im Stadtgebiet sowie dem Sammeln von Ideen, die später möglicherweise aufgegriffen werden sollen. Dabei sind die Erfahrungen und Anregungen aus dem Alltag gefragt, um mit einem umfassenden Konzept die Voraussetzungen für eine nachhaltige Mobilität in Horstmar zu schaffen.

„Die Beteiligung möglichst vieler Einwohnerinnen und Einwohner ist uns ein wichtiges Anliegen, da sie ihre Stadt sowie die Straßen und Wege am besten kennen“, betont der Allgemeine Stellvertreter des Bürgermeisters, Georg Becks, der an die Bevölkerung appelliert, möglichst zahlreich mitzumachen.

Die Online-Beteiligung ist über einen QR-Code beziehungsweise Link möglich. Beides befindet sich auf der Homepage der Stadt Horstmar, die unter www.horstmar.de abrufbar ist.

„Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich manuell zu beteiligen und den Fragebogen samt der übrigen Materialien in der Stadtverwaltung abzuholen oder direkt vor Ort auszufüllen“, erklärt Georg Becks. Dazu sei keine Terminabsprache notwendig. Die Besucher müssten lediglich am Verwaltungsgebäude klingeln und würden dann ins Foyer gelassen.

Die Beteiligung ist übrigens in zwei Teile aufgeteilt und besteht aus einer Umfrage sowie einer Karte, auf der die Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen eintragen können. Ab dem heutigen Samstag (12. März) bis zum 12. April (Dienstag) haben alle Interessierten die Gelegenheit dazu.

„Jeder kann mitmachen. Die Teilnahme ist vollkommen anonym“, bestätigt der Bürgermeister-Vertreter.

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