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Jugendliche stellen ihre Gedanken zur Mountainbike-Strecke im Ausschuss vor

Zwei Varianten stehen im Fokus

Horstmar

Die Jugendlichen haben sich viele Gedanken gemacht. Soll die beantragte Mountainbike-Strecke für den Nachwuchs als Dirtpark oder als Asphaltpumptrack errichtet werden? Mit dieser Frage konfrontierten Malvin Böckers und Niklas Kolkmann auch den Ausschuss für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Heimatpflege, der sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Thematik befasste.

Von und

Im Beisein der Jugendtreff-Mitarbeiterin Doris Zintl beschrieben die J Foto: Franz Neugebauer

Während des Jugendforums zu Beginn des vergangenen Jahres wurde die Idee für die Errichtung eine Mountainbike-Strecke geboren. Die Initiatoren sammelten Unterschriften für ihr Vorhaben und ließen nicht locker. So trafen sie sich mehrmals im Leerer und Horstmarer Jugendtreff, um für ihr Anliegen zu kämpfen.

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Heimatpflege stellten Malvin Böckers und Niklas Kolkmann ihre Überlegungen zur Verwirklichung des Projektes vor. Die Jugendlichen hatten sich mit der Frage beschäftigt, ob die Mountainbicke-Strecke als Dirtpark oder als Asphaltpumptrack gebaut werden soll.

„Die Asphaltpump-Strecke ist nachhaltig, benötigt weniger Pflege und Wartungsaufwand und ist vom Anfänger bis zum Profi nutzbar“, , beschrieben die jungen Besucher die Vorteile der zweit genannten Variante. Nachteil sei allerdings der hohe Investitionsaufwand in Höhe zwischen 250 000 und 300 000 Euro. Aus diesem Grund scheide diese Art der Investition vermutlich aus, haben die jugendlichen Antragsteller erkannt.

Beim Dirtpark handelt es sich um eine aus einer Schottertragschicht bestehende Strecke mit Kosten zwischen 30 000 und 50 000 Euro.

Auch hinsichtlich eines Standortes gab es von den Jugendlichen einen Vorschlag. Anbieten würde sich das Gelände auf der anderen Seite von Jannings Quelle. Die Topographie eigne sich dafür besonders gut.

Die infrage kommenden Grundstücke gehören der Stadt oder dem Landwirt Bernd Wenning, der sich während der Sitzung bereiterklärte, das notwendige Land zur Verfügung zu stellen.

Die Verwaltung wurde beauftragt, die Machbarkeit der Investition zu prüfen und die Kosten zu ermitteln.

Bürgermeister Robert Wenking gab zu bedenken, dass es sich bei der Lage des Geländes um einen Außenbereich und ein Naturschutzgebiet handelt. Daher sei unter anderem die Untere Naturschutzbehörde beim Kreis Steinfurt zu beteiligen. Die Ergebnisse der Prüfung sollen in der Herbstsitzung des Ausschusses bekanntgegeben werden.

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