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Zukunft der Zechenbahn Ibbenbüren

Kohle soll bergauf fahren

Ibbenbüren

Die Zechenbahn in Ibbenbüren hat bisher einen Teil der Steinkohle von der Zeche auf dem Berg ins Tal gebracht. Künftig soll sie genutzt werden, um das Kraftwerk mit Kohle zu versorgen. Doch das ist noch nicht beschlossen.

Sabine Plake

Die Zechenbahn in Ibbenbüren: Bisher brachte sie Kohle ins Tal, ab 2019 soll sie Weltmarktkohle zum Kraftwerk bringen. Foto: P. Henrichmann

Bisher lieferte die Ibbenbürener Zeche das Gros der Kohle direkt an das benachbarte Kraftwerk – bis zu einer Million Tonnen pro Jahr, 2018 werden es 600.000 Tonnen sein. Weil damit mit dem Auslaufen des Bergbaus zum Jahreswechsel Schluss ist, muss Weltmarktkohle eingekauft werden und zum Kraftwerk kommen: per Zug oder über die Straße.

Gegen den Straßentransport gibt es bereits Widerstand. Die Bezirksregierung Münster hat sich dafür aus gesprochen, dass die Zechenbahn unter Umweltgesichtspunkten die bessere Lösung darstelle. Wie die RWE sich die Zukunft der Bahn vorstellt, dazu werden am Mittwoch Antworten von Kraftwerkschef Hartmut Frank im Umweltausschuss der Stadt erwartet.

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