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Radwegenetz

Knotenpunktsystem wird weiter ausgebaut

Kreis Steinfurt

Um Fahrradtouren durch das Münsterland attraktiver zu gestalten, baut der Kreis Steinfurt sein Knotenpunktsystem weiter aus. Das Konzept soll in weiten Teilen des Münsterlandes umgesetzt werden.

Von Markus Grafenschäfer

Einfach und flexibel Routen planen - das verspricht das Knotenpunktsystem Foto: dpa

Wer in letzter Zeit im Kreis Steinfurt mit dem Fahrrad unterwegs war, hat sie womöglich schon gesehen:  Rote Schilder markieren das Knotenpunktsystem. Sie weisen den Radreisenden Richtung und Strecke zum Wunschzielort. Radtouren können somit je nach eigenem Bedürfnis individuell und einfach gestaltet werden – auch ohne Internet.

In der Hälfte der 24 Kommunen des Kreises ist dieses System bereits realisiert worden. Wie der Kreis nun bekannt gab, sollen in den kommenden Wochen auch im Restgebiet Knotenpunkte installiert werden. Bereits befahrbar sind die Aa-Vechte-Tour, der EmsRadweg und die NaTourismus-Routen.

Knotenpunkte wie dieser sollen im ganzen Kreis Steinfurt installiert werden. Foto: Kreis Steinfurt

Teile des Münsterlands bereits verbunden

Bekannt ist das System vor allem aus den Niederlanden. Das in Deutschland bisher etablierte Wabennetz soll nun durch die Knotenpunkte abgelöst werden. Der Kreis Borken hat diese Umstellung bereits vollständig umgesetzt. Die ersten Knotenpunkte im Kreis Steinfurt wurden daher angrenzend zum Nachbarkreis aufgestellt. Dadurch sei eine gemeinschaftliche Nutzung bereits möglich.

Letztlich sollen insgesamt 184 Knotenpunkte das Radnetz im Kreis Steinfurt decken, teilte der Kreis mit. Über 1.100 Kilometer können von Radfahrenden so erkundet werden. Weitere Teile des Münsterlandes schließen sich der Umstrukturierung an. Die Kreise Borken, Steinfurt und Warendorf sind laut Mitteilung in der Realisierung fortgeschritten oder bereits fertig. Die Stadt Münster sowie der Kreis Coesfeld wollen noch in diesem Jahr nachziehen, heißt es weiter.

Länderübergreifendes Knotenpunktsystem geplant

Auch Niedersachsen möchte das Knotenpunktsystem einführen. Indem die Grafschaft Bentheim und der Landkreis Emsland ebenfalls ihr Fahrradnetz umstellen, kann das neue System auch länderübergreifend genutzt werden. Jedoch sind die in Niedersachen grün, nicht rot.

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