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Modellprojekt gegen Apothekensterben

„Apotheke 2.0“ als Heilmittel

Kreis Steinfurt

Eine Apotheke braucht eigentlich jeder. Wer krank ist, holt sich dort seine Medikamente, löst dort die Rezepte seines Arztes ein. Die Branche, so sollte man meinen, müsste ziemlich krisenfest sein. Ist sie aber nicht: Im Kreis Steinfurt – wie anderswo auch – gibt es immer weniger Apotheken. Die Zunft will mit dem Konzept „Apotheke 2.0“ gegensteuern.

Michael Hagel

Immer mehr Apotheken müssen schließen. Foto: dpa

Ein paar Zahlen: Im Jahr 2009 gab es im Kreis Steinfurt noch 123 Apotheken, aktuell sind es noch 111. Die Zahl der Apotheken sinkt also, obwohl der Bedarf steigt. Denn immer mehr Ältere, Hochbetagte und Pflegebedürftige brauchen immer mehr Arzneimittel sowie Beratung und pharmazeutische Dienstleistungen. In Westfalen-Lippe liegt die Zahl der Apotheken trotzdem auf dem tiefsten Stand seit 40 Jahren. Die Gründe? „Zu nennen sind die Abkopplung der Apotheken von der Einkommensentwicklung, der Fachkräftemangel und die Schließungen von Arztpraxen. Wenn kein Arzt in der Nähe ist, fehlen der Apotheke in der Nähe auf Dauer die Rezepte. Zudem nimmt die Konkurrenz der Versandhändler zu“, sagt Dr. Nina Grunsky, Pressereferentin vom Apothekerverband Westfalen-Lippe.

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