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Katastrophenschutz

Kreis Steinfurt baut auf Warnsirenen

Kreis Steinfurt 

Man kann trefflich darüber streiten, ob angesichts der katastrophalen Lage und der großen Not der Menschen in den vom Starkregen betroffen Gebieten eine Diskussion über Fehler sinnvoll ist, oder nicht. Dennoch ist diese Diskussion derzeit voll im Gange. Wir haben daher die zuständige Kreisverwaltung Steinfurt um eine Meinung zum Thema „Warnung der Bevölkerung“ gebeten.

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Nach der Flutkatastrophe in Westdeutschland ist eine Debatte über den Schutz der Bevölkerung vor Starkregenereignissen entbrannt. Foto: Boris Roessler/dpa

Als Stellvertreterin von Landrat Dr. Martin Sommer (der ist im Urlaub) gibt antwortet Kreisdirektorin Alexandra Dorndorf eine Antwort.

Es gibt aktuell eine intensive Fehler-Diskussion darüber, ob die Bewohner in den Regen-Katastrophengebieten ausreichend und auch effektiv gewarnt worden sind. Angesichts dessen: Wie sieht das hier im Kreis Steinfurt aus – halten Sie ein Sirenen-Warnsystem für nötig?

Alexandra Dorndoff: „Da gibt es eine ganz eindeutige Haltung, die auch Landrat Dr. Sommer immer betont hat: Der Kreis Steinfurt ist definitiv ein Befürworter von Sirenen-Warnungen. Aus diesem Grund ist aktuell auch der Aufbau eines funktionierenden Sirenen-Systems im Kreis Steinfurt in vollem Gange.

200 Sirenen sind im Kreisgebiet bereits installiert worden. Sirenen sind nach unserer Meinung ein gutes Mittel, um die Bevölkerung effektiv zu warnen. Ziel muss aber sein, möglichst alle Mesnchen zu erreichen. Sirenen erreichen viele. Die kostenlose Warn-App NINA des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz ist ein weiteres, gutes Mittel zum Schutz der Bevölkerung.“

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