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Polizei arbeitet aktiv für mehr Sicherheit

Viele Wildunfälle im Kreis Steinfurt

Kreis Steinfurt

Der Weg zur Arbeit, das dreieckige, rot umrandete Warnschild mit dem springenden Rehbock drauf. Jeden Tag gesehen. Morgens und abends auch. Und alltäglich ignoriert. Da passiert schon nichts, da war gestern auch nichts… Ja, kann sein. Kann aber auch anders: Anders könnte eine Wildsau sein.

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Ein fast alltägliches Bild auch im Kreis Steinfurt: Nach einem Wildunfall liegt ein totes Reh am Straßenrand. Foto: dpa

Bei 60 Stundenkilometern – und wer fährt schon 60 km/h auf einer Landstraße? – kracht so eine durchschnittlich schwere Wildsau mit 3,5 Tonnen Aufprallgewicht in die Motorhaube. Und plötzlich war da doch was: Wildunfall. „Die Wildwechselschilder sollten ernst genommen werden. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. Es gibt keine Straße im Kreis Steinfurt ohne Wildunfälle“, sagt Jürgen Bauland. Der Erste Polizeihauptkommissar und stellvertretende Leiter der Direktion Verkehr bei der Kreispolizeibehörde Steinfurt muss es wissen: 2635 Unfälle mit Wild sind allein im Jahr 2019 auf seinem Schreibtisch gelandet.

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