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Nabu-Experte gibt Tipps

Vögel im Winter: Füttern, aber richtig

Kreis Steinfurt

Die Antwort ist: „Ja!“ Und zwar ein klares „Ja!“ Gegeben von einem, der es wissen muss: „Die Vögel im heimischen Garten auch in milden Wintern zu füttern, macht Sinn“, sagt Gisbert Lütke. Er muss es wissen. Von Berufs wegen. Lütke ist Geschäftsführer des Naturschutzbundes NABU im Kreis. Er hat uns ein paar Tipps gegeben, mit denen man den gefiederten Freunden viel Gutes tun kann.

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Wer eine Futterstation oder ein Vogelhäuschen im Garten hat, der hat immer viel zu beobachten. Foto: wam

Das ist dringend nötig, sagt Lütke: „Unsere Landschaft außerhalb der Städte ist weitgehend ausgeräumt und wird intensiv genutzt. In den Stadtgärten sind oft exotische Gewächse angepflanzt worden und es gibt nur noch wenige Insekten.“ Logisch ist, so beschreibt es der NABU-Mann, dass alle Vögel Probleme bei der Nahrungssuche haben. Im Winter – im Sommer auch – herrscht Mangel. Durchschnittlich sind etwa vier bis sechs Vogel-Pärchen oder Vogel-Arten in einem normalen Garten im Kreis ST auf Futtersuche. Buch- oder Grünfink, Sperling, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Rotkehlchen, Amsel, Drossel, Meise – sie alle sind ab und an zu Gast, das zeigt der Blick aus dem Fenster.

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