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Holperdorper Kunstausstellung findet an drei Tagen statt

Kunst kompakt präsentiert

Lienen

Die Holperdorper Kunstausstellung bei Wendelin Gräbener und Franz Winkelkotte wird anders als in den 25 Jahren zuvor nicht neun Tage, sondern nur ein Wochenende dauern. Was auch in diesem Sommer genauso sein wird, wie ein Vierteljahrhundert lang, ist Kunst in allen Größen und Formen über das gesamte Gelände verteilt. Von Freitag, 5. August, ab 11 Uhr, bis Sonntag, 7. August, 19 Uhr.

Von Luca Pals

Franz Winkelkotte und Wendelin Gräbener haben ihr Konzept umgestellt: Statt neun Tage inklusive zwei Wochenenden wird die Holperdorper Kunstausstellung an drei Tagen über die Bühne gehen. Foto: Luca Pals

„Kurz und knackig“, kommentierte eine Künstlerin in der vergangenen Woche die Kürze der Holperdorper Kunstausstellung bei Wendelin Gräbener und Franz Winkelkotte. Denn anders als in den 25 Jahren zuvor wird die jährliche Ausstellung nicht neun Tage, sondern nur ein Wochenende dauern. Dass dies keinen Verlust bedeuten muss, erläutern die beiden Künstler aus Holperdorp.

Dass die Künstler so viel Platz – drinnen wie draußen – haben, war in den Corona-Jahren ein Segen. In stets guter Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Ordnungsamt konnte die Veranstaltung mit Traditionscharakter weitergeführt werden.

Auch in diesem Sommer – Freitag, 5. August, bis Sonntag, 7. August – wird es Kunst in allen Größen und Formen über das Gelände verteilt geben. In kompakter Form: „Wir haben bereits viel gute Resonanz bekommen, es gibt mittlerweile einige Künstler, die verkürzte Ausstellungen begrüßen.“ Der Grund liegt bei Künstlern, die von weiter her anreisen, auf der Hand: „Es war oft so, dass einige ihre Ausstellungsstücke abgegeben haben, gefahren und nach den neun Tagen erst wiedergekommen sind“, erzählt Gräbener.

Das reizvolle an Kunstausstellungen: der Austausch

„Aber es geht bei der Kunst ja darum, mit dem Aussteller ins Gespräch über sein Werk zu kommen. Dieser Austausch macht den Reiz von diesen Veranstaltungen aus“, beschreibt sie das Dilemma. Zudem würden bei neun Ausstellungstagen inklusive Auf- und Abbau „locker zwei Wochen“ ins Land gehen, schätzt Winkelkotte.

Nun ist also alles kompakter, so sind es die beiden, die vor 27 Jahren aus Berlin ins beschauliche Lienen gezogen sind, gewohnt: „Wir fahren auch nur noch zu Ausstellungen, die drei bis vier Tage dauern.“

Das Wichtigste ändert sich jedoch nicht: „Wir haben wieder sechs Künstler, die ausstellen und zeigen, wie unterschiedliche und spannende Formen aus unterschiedlichen Materialien entstehen“, so Gräbener. Die 63-Jährige bedient sich erneut der Keramik und zeigt schon erste Skulpturen wie eine angelehnte Frau aus Bronze. Winkelkotte stellt Glas-Formen aus und freut sich, dass die Gast-Künstlerin Angelika Pietsch dies ebenfalls vorhat, dabei aber einen „sehr spannenden Kontrast“ bieten könne.

"Rundes Gesamtbild"

Insgesamt soll somit erneut ein „rundes Gesamtbild“ entstehen, das künstlerisch Interessierte sowohl aus dem Tecklenburger Land als auch aus dem Ruhrgebiet, aus Hamburg und anderen Regionen anziehen wird.

Dass eine Ausstellung mit viel Arbeit verbunden ist, wissen die beiden zur Genüge. Aktuell werden noch die Kunsträume fertig gemacht, der Rasen gemäht und irgendwann dann auch der Kaffee gekocht.

Die Holperdorper Kunstausstellung startet am Freitag, 5. August, um 11 Uhr. An allen drei Tagen ist die Ausstellung bis 19 Uhr geöffnet, Anmeldungen sind per E-Mail an graebener.winkelkotte@holperdorp.de möglich.

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