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Evangelisches Familienzentrum macht sich einen sportlichen Sommer

Achtung, fertig, los . . . bis die Karte voll ist

Ladbergen

In der letzten Woche vor den Ferien sind die Kinder und das Team des Evangelischen Familienzentrums sportlich unterwegs. "Sommerspiele“ heißt das Angebot, bei dem die Kleinen an verschiedenen Stationen im Einsatz sind. Für alle Teilnehmer, die am Ende eine volle Stempelkarte haben, gibt es eine Urkunde

Ob beim Eierlauf über Bänke und andere Hindernisse, beim Schießen aufs Tor oder beim Sprung in den großen Sandkasten, die Kita-Kinder sind bei den Sommerspielen mit Feuereifer dabei. Foto: Dietlind Ellerich

Wenn am Freitag die Olympischen Spiele in Tokio offiziell beginnen, haben die Kinder des Evangelischen Familienzentrums ihre Sommerspiele schon beendet. In der letzten Woche vor den Ferien absolvieren sie an drei Tagen die verschiedenen Stationen, die das Team im Garten der Einrichtung aufgebaut hat. Ob Eierlauf auf einem Parcours mit Hindernissen, Säckchen-Werfen, Weitsprung, der Schuss aufs Tor, die Rennstrecke oder der Parcours mit Flusssteinen, Tunnel, Poolnudeln und Zelt für die Jüngsten, die Mädchen und Jungen sind mit Begeisterung bei der Sache. Und auch wenn das Motto der Spiele „Bewegung und Spaß“ heißt und am Ende keine Siegerehrung auf dem Treppchen vorgesehen ist, legen die Kinder an den einzelnen Stationen auf das Abstempeln ihrer Karten großen Wert. Da gibt es schonmal Reklamationen, wenn ein Stempel vergessen wurde.

„Jedes Kind soll nach seinen Möglichkeiten mitmachen“, erläutert Einrichtungsleiterin Maja Hopfeld, was hinter den Sommerspielen steckt. Das bedeute für die einen mehr oder weniger „Wumms“ beim Schießen aufs Tor, für andere das mehrmalige Aufheben des vom Löffel gefallenen Eis und bei dritten das Gehen statt des Springens in den Sandkasten, der als Weitsprunggrube dient.

„Bewegung macht Freude“ steht beim Stationenlauf, den die Sportstudentin Pia Hopfeld gemeinsam mit dem Team konzipiert hat, im Vordergrund. „Noch einmal richtig Austoben“, so beschreibt es ihre Mutter Maja Hopfeld als Leiterin des Familienzentrums. An zwei Tagen sind Ruhephasen vorgesehen. Statt sportlichem Wettkampf gibt es dann Entspannung und Tänze. Am Freitag bekommen zum Abschluss der Sommerspiele alle Teilnehmer Urkunden.

Auch während der Fußballeuropameisterschaft waren Kinder und Team sportlich aktiv. „Das Thema haben wir ebenfalls aufgegriffen“, so Hopfeld.

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