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Afghanen in Ladbergen haben Angst um ihre Familien

Angst, Hilf- und Hoffnungslosigkeit

Ladbergen

Immer wieder fallen die Worte Angst, Hilf- und Hoffnungslosigkeit, wenn die sechs Afghanen, die in Ladbergen leben, ihre Gefühlslage beschreiben. Sie blicken mit Sorge auf die Geschehnisse in ihrer Heimat. Alle haben Angehörige in dem nun von den Taliban zurückeroberten Land, das diese lieber heute als morgen verlassen würden.

Von Mareike Stratmann

Sie alle haben enge Angehörige in Afghanistan und machen sich große Sorgen (von links): Zahidullah Zadran, Farid Ahmad Saleh, Abdel Haq Abdullah Khan und Wahid Afzali mit Flüchtlingsbetreuerin Anke Batzke. Foto: Mareike Stratmann

Es ist kaum in Worte zu fassen, was sich knappe 5200 Kilometer südöstlich – in Afghanistan – dieser Tage ereignet. Immer wieder neue Schreckensnachrichten. Bilder, die die pure Verzweiflung der Menschen vor den Toren des Flughafens in Kabul zeigen. Wie muss es da erst für diejenigen sein, die ihre Familien und Freunde in dem Land wissen, in dem die Taliban nach 20 Jahren wieder die Macht an sich gerissen haben? In Ladbergen leben derzeit zwölf Afghanen, viele schon seit Jahren. Sie sprechen überwiegend gut Deutsch, gehen arbeiten, um ihren Familien in der Heimat zu helfen – aber ihnen fehlen die Worte, wenn sie auf die vergangenen Tage zurückblicken und an die Zukunft denken.

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