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Veranstaltungswoche „Sommer Summen“ startet mit großer Resonanz

Auf dem Sattel durch den Ort

Ladbergen

Mehr als 50 Radler hatten sich am Montagabend der Tour angeschlossen, bei der Neubürger und „Ur-Ladberger“ miteinander ins Gespräch kamen. Über die sehr gute Resonanz auf die erste Auflage der Veranstaltung freute sich Heike Peters vom Ordnungsamt der Gemeinde. Die Tour war zugleich der Auftakt der Kulturwoche „Ladberger Sommersummen“, die mit einem Mix aus traditionellen Veranstaltungen und neuen Ideen dem Dorfleben wieder neuen Schwung bringen will.

Von Luca Pals

Neubürger und „Ur-Ladberger“ kamen während der Radtour durch den Ort und zum Abschluss in der „guten Stube“ miteinander ins Gespräch und lernten sich besser kennen. Foto: Luca Pals

Die Sonne neigt sich bereits dem Untergang zu, die warmen Strahlen fallen auf den Dorfplatz nieder und tauchen die friedliche Runde am Afrouper in eine sommerliche Atmosphäre. Bei einem Kaltgetränk und Bratwurst lässt es sich besonders gut ins Gespräch kommen, und so werden Fragen beantwortet und neue Bekanntschaften geschlossen – nach 25 Kilometern auf dem Fahrrad. Mehr als 50 Radler hatten sich am Montagabend der Tour angeschlossen, bei der Neubürger und „Ur-Ladberger“ miteinander ins Gespräch kamen. Über die sehr gute Resonanz auf die erste Auflage der Veranstaltung freute sich Heike Peters vom Ordnungsamt der Gemeinde.

Die Radtour, deren Start und Ziel der Dorfplatz – Ladbergens gute Stube – war, eröffnete gleichzeitig die Kulturwoche „Ladberger Sommersummen“, die mit einem Mix aus traditionellen Veranstaltungen und neuen Ideen dem Dorfleben wieder neuen Schwung bringen will.

Die Mischung zwischen Neubürgern, die im Vorfeld angeschrieben worden waren, und Ladberger Vereinsmitgliedern, die ihre Aktivitäten vorstellten, machte auf der Tour den Reiz aus. „Und wo kommt ihr her?“, „Wie gefällt es euch denn in Ladbergen?“ oder „Seit wann wohnt ihr schon hier?“ waren die Fragen, auf die es unterwegs Antworten gab. Am Kriegerdenkmal in Wester hob Peters, die die Fahrt mit ihrem Kollegen Daniel Salinga geplant und mit den Vereinen koordiniert hatte, den Bau einer der aktuell vier Schutzhütten hervor: „Das sind Orte, an denen die Menschen gut zusammenkommen können.“

Weiter ging es über Stock und Stein Richtung Tegelmanns: Auf dem Pferdehof hatten einige Kinder ihre ersten Reitstunden, und auch die Radler waren begeistert angesichts der Pferde, die neugierig aus den Ställen schauten. Über die „Ladberger Kirschallee“ – den Westerweg – ging es durch den Kamerhaar, wo auch einige „Ur-Ladberger“ anfingen, mit den eigenen Ortskenntnissen zu fremdeln. Nur gut, dass es flugs zurück Richtung Dorf ging. Unterwegs steuerte die Gruppe Bauernhöfe mit regionalen Angeboten an.

An mehreren Stellen wie am Rathaus oder am evangelischen Gemeindehaus bot sich die Möglichkeit, eine Rast zu machen und sich zu informieren. Andreas Keuer zählte die Aktivitäten der Freiwilligen Feuerwehr auf, Udo Kaiser beantwortete Fragen rund um Tennis, Handball und Turnen beim TSV und Pfarrerin Dörthe Philipps begrüßte die Radler im Jugendkeller der evangelischen Kirche, wo unter anderem der Jugendkreis stattfindet. Aber auch die Grundschule, das Jugendzentrum, die Musikgruppen, der Angelsportverein und nicht zuletzt die Schützenvereine hatten die Gelegenheit, sich und ihre Aktivitäten vorzustellen. Sie alle eint: Die Suche nach neuen Mitgliedern. Und so freuten sie sich, Kontakte mit Interessierten knüpfen und Telefonnummern auszutauschen zu können. Das Team um Peters und Salinga fühlte sich am Ende bestätigt und kann sich die Organisation weiterer Veranstaltungen vorstellen.

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