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Herbstübung von Feuerwehr und DRK am Samstag

Ausgangslage: Rathaus brennt

Ladbergen

Morgen probt die Freiwillige Feuerwehr den Ernstfall.

-msm-

Letztmalig fand die Herbstübung 2019 statt, als aus der „brennenden“ Schule 30 Kinder gerettet werden mussten. Foto: Anne Reinker

Im Treppenhaus des Rathauses ist ein Feuer ausgebrochen, mehrere Personen werden vermisst: Mit diesen Informationen werden sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes am morgigen Samstag, 17. September, konfrontiert sehen. Sie sind Ausgangslage für die traditionelle Herbstübung der Ladberger Wehr, die nach dreijähriger Zwangspause erstmals wieder abgehalten werden kann.

Um 11 Uhr soll der Alarm in Ladbergen ausgelöst werden – und nicht nur dort, wie Torsten Schröer schildert. So weist der stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr darauf hin, dass auch die Lengericher Kameraden mit dem Gelenkmast „zur Hilfe“ eilen und die Ladberger unterstützen werden. Für Schröer ist die Übung ein wichtiges Instrument, um die eigene Leistungsfähigkeit zu dokumentieren. Entsprechend ist nicht nur die eigene Ehrenabteilung eingeladen, zur Jahnstraße zu eilen, sondern auch viele Schaulustige sind ausdrücklich willkommen.

Und dann werden noch ein paar besondere Gäste vor dem Rathaus aufschlagen. Treffen heute doch etwa 35 „Kübler“, Mitglieder des seit fast 50 Jahren befreundeten Spielmannszugs und Fanfarenchors aus Bad Cannstatt, in Ladbergen ein. „Wir haben sie schon oft spielen gehört, aber sie uns noch nie im Einsatz erlebt. Entsprechend wollen wir ihnen auch mal zeigen, was wir so können“, sagt Schröer über den Besuch aus Stuttgart.

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