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28 junge Menschen starten bei den Ledder Werkstätten

Ausprobieren und den passenden Beruf finden

Ladbergen

28 junge Menschen mit Behinderung starteten jetzt bei den Ledder Werkstätten in ihr Berufsleben.

wn

Auf dem Gelände der Gaststätte „Tannenhof“ Foto:

„Herzlich willkommen in den Ledder Werkstätten, auch wenn wir uns coronabedingt noch nicht so gut haben kennenlernen können“, begrüßte Marianne Büscher (Geschäftsleitung Arbeit) jetzt die neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Beruflichen Bildung: 28 junge Menschen mit Behinderung starteten in ihr Berufsleben. Nicht wie sonst üblich im Bildungszentrum QuBuS („Qualifizierung, Bildung und Service“), sondern in der Gaststätte „Tannenhof“ gab es dieses Mal das gemeinsame Frühstück mit vielen Infos und natürlich dem ersten gegenseitigen Kennenlernen.

Kornelia Eschhaus

„Ich freue mich, dass wir mit 28 neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den Start gehen können“, sagte Kornelia Eschhaus. Die 55-jährige Diplom-Psychologin leitet seit Mai den Geschäftsbereich Berufliche Bildung der LeWe und berichtete kurz von den besonderen Herausforderungen dieser Zeit. Beispielsweise hatte erst vergangene Woche der lange geplante Elternabend mit rund 40 Personen stattfinden können, auch weil das QuBuS dafür ausreichend Möglichkeiten bietet. Dieses Platzangebot am Ru-themeiers Esch kommt nun auch den jungen Leuten, die zumeist eine Förderschule besucht haben, zugute. Die großzügige räumliche Ausstattung, so Eschhaus, mache die Einhaltung der Abstandsregeln problemlos möglich.

Die Maßnahmeteilnehmer gehen zunächst in die dreimonatige Eingangsphase, in der die Fachkräfte gemeinsam mit ihnen schauen, wo sie stehen, welche Förderbedarfe es gibt und welche Fähigkeiten jede und jeder mitbringt. Im anschließenden ersten Jahr werden Grundlagen in sieben verschiedenen Arbeitsfeldern wie Holz, Metall oder Verpackung und Montage vermittelt und dabei eigene Interessen erforscht.

Bei den „Ausblicksfahrten“ am Ende dieser Zeit lernen alle die Einrichtung mit ihren 18 Betriebsstätten näher kennen. Es folgt das zweite Jahr der Beruflichen Bildung mit drei längeren Praktika der eigenen Wahl, aus denen sich das spätere Arbeitsfeld ergibt, das den eigenen Neigungen und Fähigkeiten entspricht. Ein fachlich gut begleiteter Entwicklungsprozess, der sich über 27 Monate erstreckt und den 140 Personen in der gesamten Einrichtung durchlaufen.

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