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E-Ladesäule soll Anfang 2023 in Betrieb genommen werden

Car-Sharing-Punkt wird an der Grevener Straße eingerichtet

Ladbergen

Ende vergangenen Jahres hatte sich der Arbeitskreis Mobilität auf die Einrichtung eines Car-Sharing-Angebots im Ort verständigt. Nach längeren Diskussionen in den politischen Gremien ist inzwischen ein Standort für das E-Fahrzeug gefunden: Die Wahl ist auf die Parkfläche in der Verlängerung der Bushaltestelle an der Grevener Straße gefallen.

-msm-

Manuel Schlottbom, Geschäftsführer der „wuddi“ GmbH aus Münster (rechts) will ab Anfang 2023 ein E-Fahrzeug als Carsharing-Modell an der Grevener Straße positionieren. Foto: FH Münster

Ende vergangenen Jahres hatte sich der Arbeitskreis Mobilität auf die Einrichtung eines Car-Sharing-Angebots im Ort verständigt. Da es sich um ein E-Fahrzeug handeln sollte, musste zunächst ein geeigneter Standort für den entsprechenden Ladepunkt her. Nach längeren Diskussionen in den politischen Gremien ist dieser mittlerweile gefunden: Die Wahl ist auf die Parkfläche in der Verlängerung der Bushaltestelle an der Grevener Straße gefallen.

Dort soll bis Beginn kommenden Jahres eine Zapfsäule mit zwei Ladepunkten entstehen – einer exklusiv für das Car-Sharing-Auto und einer für die öffentliche Nutzung. Den Betrieb übernehmen die Stadtwerke Lengerich. Darauf hatte sich der Rat in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich verständigt. In dessen Sitzung hatte Bürgermeister Torsten Buller auf Nachfrage darauf hingewiesen, dass sich die Stadtwerke nicht an den Kosten einer weiteren Ladesäule beteiligen werden.

Nun bestätigt er auf WN-Nachfrage, dass die Säule mittlerweile nicht nur bereits bestellt worden ist, sondern dass ihm zwischenzeitlich auch ein positiv beschiedener Förderbescheid von „Progress NRW“ vorliegt. Und das heißt: Ladbergen erhält für den öffentlich zugänglichen Ladepunkt eine Landesförderung in Höhe von 1500 Euro, was knapp zehn Prozent der Gesamtkosten ausmacht.

Im Umweltausschuss sowie in der anschließenden Ratssitzung hatte es rege Diskussionen darüber gegeben, ob es jenseits der E-Ladesäule auf dem Kirchplatz überhaupt eine weitere benötige. Immerhin sei der Wegfall eines der beiden dortigen Ladepunkte vertretbar, habe es seit Beginn des Jahres bis Mitte August doch lediglich 370 Ladevorgänge gegeben. Die Zapfsäule sei entsprechend nicht ausgelastet und die Mit-Nutzung durch den Carsharing-Anbieter machbar.

Letztlich verständigte man sich jedoch mehrheitlich darauf, mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur an der Grevener Straße ein „wichtiges Zeichen für die Zukunft zu setzten“, wie es Jörg Berlemann formulierte.

Übrigens: Sobald die Ladesäule dort eingerichtet ist, möchte auch der Carsharing-Anbieter Wuddi – ein Start Up-Unternehmen aus Münster – möglichst zeitnah ein laut Bauamts-Mitarbeiter Andreas Moysich „kleineres E-Fahrzeug“ dort positionieren. „Das dürfte klappen“, sagt der Verwaltungsmann. Über eine spezielle App werden die Zeiten dann buchbar sein.

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