Unterhaltungsverband Mühlenbach

Decker-König folgt Menebröcker

Ladbergen

In der Sitzung des Ausschusses und des Vorstandes des Unterhaltungsverbandes Ladberger Mühlenbach wurde ein neuer Vorstand gewählt. Nach 41 Jahren schied der Verbandsvorsteher Wolfgang Menebröcker aus. Sein Nachfolger ist Udo Decker-König.

Neuer und alter Vorstand: Udo Decker-König (2. von rechts) und Tim Lutterbei (links) treten die Nachfolge von Wolfgang Menebröcker (2. von links) und Manfred Holtkamp an. Foto: Gemeinde Ladbergen

Nach 35 Minuten war die Sitzung des Ausschusses und des Vorstandes des Unterhaltungsverbandes Ladberger Mühlenbach schon wieder zu Ende. In einer Pressemitteilung schreibt die Gemeinde, dass es viel Einigkeit und keinen Diskussionsbedarf in puncto Jahresrechnung 2020 und Haushaltsplan 2021 gegeben habe, zumal die Beiträge konstant blieben. Wichtige Tagesordnungspunkte waren die Neuwahl des Vorstandes und die Verabschiedung langjähriger und Mitglieder.

So schied nach 41 Jahren Verbandsvorsteher Wolfgang Menebröcker aus. Er skizzierte die Veränderungen der geforderten Maßnahmen über die Jahrzehnte hinweg. „Das hat sich ganz gewaltig verändert – von der Flurbereinigung bis hin zur naturnahen Unterhaltung der Gewässer“, betonte er.

Auch Manfred Holtkamp hatte nach fast 25-jähriger Tätigkeit als Verbandstechniker beziehungsweise -rechner erklärt, kürzertreten zu wollen. In der Sitzung wurde Udo Decker-König einstimmig zum Verbandsvorsteher gewählt. Tim Lutterbei folgt auf Manfred Holtkamp.

Lutterbei gab laut Pressemitteilung einen kurzen Überblick über die anstehenden Maßnahmen im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Auch die Fangprämie für Bisam und Nutria passten die Mitglieder in den weiteren Beratungen an.

Nach 30 Jahren Verbandstätigkeit hört auch Heinz Lagemann auf. Neben ihm verabschiedete der neue Verbandsvorsteher Udo Decker-König seinen Vorgänger Wolfgang Menebröcker sowie Manfred Holtkamp. Decker-König lobte das Wirken der drei Männer und stellte insbesondere ihre langen Amtszeiten heraus. Das sei alles andere als ein gewöhnliches Engagement, machte er deutlich.

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