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17 junge Menschen starten bei den Ledder Werkstätten in ihr Arbeitsleben

Die eigenen Fähigkeiten und Talente entdecken

Ladbergen

17 Förderschulabsolventen nutzen nun die Chance, um im QuBuS der Ledder Werkstätten am Ruthemeiers Esch mit den Fachleuten eigene Neigungen, Fähigkeiten und berufliche Kompetenzen herauszufinden.

Die Maßnahmeteilnehmerinnen und -teilnehmer mit ihren Bildungsbegleitern und Kornelia Eschhaus (Geschäftsbereichsleitung Berufliche Bildung, vorne links). Foto: LeWe

17 junge Menschen mit Behinderungen sind am Montagmorgen in ihr Arbeitsleben bei den Ledder Werkstätten gestartet. Das beginnt traditionell mit einem Frühstück im „Tannenhof“, wo sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ihre Eltern und die Bildungsbegleiter kennenlernen. Drei Monate im Eingangsbereich und weitere zwei Jahre Berufliche Bildung im Ladberger QuBuS (Qualifizierung, Bildung und Service) und an anderen Standorten umfasst die von der Arbeitsagentur finanzierte Maßnahme.

Die Förderschulabsolventen nutzen nun den Eingangsbereich, um im QuBuS am Ruthemeiers Esch mit den Fachleuten eigene Neigungen, Fähigkeiten und berufliche Kompetenzen herauszufinden. In der anschließenden zweijährigen Beruflichen Bildung probieren sie Berufsfelder wie Metall, Holz, Gartenbau oder Service in der Werkstatt oder auch in Betrieben auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt aus.

Kornelia Eschhaus

Kornelia Eschhaus (Geschäftsbereichsleitung) betonte am Montag zur Begrüßung, dass sich mit der seit März neuen Unternehmensleitung auch vieles für die Berufliche Bildung ändere. Der Berufsbildungsbereich (BBB) habe jetzt deutlich mehr Spielraum, um geeigneten Teilnehmerinnen und Teilnehmern Übergänge auf den Arbeitsmarkt zu ermöglichen oder dass sich diese zumindest dort einmal selbst ausprobieren. Eschhaus: „Wir bieten ihnen Übergänge mit Netz und doppeltem Boden an. Wir begleiten alle Personen engmaschig und sie haben ein verbrieftes Rückkehrrecht.“

Natürlich gebe es auch im BBB sehr gute, vielfältige Bildungsangebote und später, in den Betriebsstätten, eine große Vielfalt an Arbeitsmöglichkeiten. Einige davon seien sehr arbeitsmarktnah. Ihr Fazit: „Wir haben heute mehr Möglichkeiten für unsere Teilnehmer. Und wir achten darauf, dass sie gut aufgehoben sind und später Spaß an ihrer Arbeit haben.“

Dann verabschiedeten sich auch schon die Eltern und zu Fuß ging es zurück zum „QuBuS“. Mehr als 130 Menschen mit geistigen, psychischen oder auch schwerstmehrfachen Behinderungen sind jetzt einrichtungsweit in der Beruflichen Bildung.

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