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Lengerich, Ladbergen, Lienen und Tecklenburg geben gemeinsam Potenzialanalyse in Auftrag

Die Stärken von „Triple L-T“

Lengerich/Tecklenburg/Ladbergen/Lienen

Seit Langem arbeiten die Kommunen Ladbergen, Lengerich, Lienen und Tecklenburg in verschiedenen Bereichen zusammen. Musik- und Volkshochschule sind zwei Beispiele. Die Bürgermeister sprechen in diesem Zusammenhang inzwischen von „Triple L-T“ oder auch „Zukunft @LLLT“. Nun haben sie den Startschuss für die Erarbeitung eines Regionalentwicklungskonzeptes gegeben.

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im Juni stellten die Bürgermeister Wilhelm Möhrke, Arne Strietelmeier, Stefan Streit und Torsten Buller (v.l.) mit Moderatorin Ramona Riemann die Modellkommune „Ladbergen-Lengerich-Lienen-Tecklenburg“ im Rahmen des Projekts Gesundheitsregion Münsterland vor. Foto: Netzwerk Gesundheitsregion Münster

Seit vielen Jahren arbeiten die Kommunen Ladbergen, Lengerich, Lienen und Tecklenburg in verschiedenen Bereichen zusammen. Sei es die Musikschule Tecklenburger Land, die Volkshochschule Lengerich und die Stadtwerke Lengerich, die Gesamtschule Lengerich-Tecklenburg, die Bäder und Wasser GmbH und auch die Abwasserbeseitigung oder wie zuletzt als vereinte Modellregion im Projekt „Gesundheitsregion Münsterland“.

Inzwischen geben die Bürgermeister Torsten Buller (Ladbergen), Wilhelm Möhrke (Lengerich), Stefan Streit (Tecklenburg) und Arne Strietelmeier (Lienen) ihrer interkommunalen Zusammenarbeit einen eigenen Namen. Sie sprechen von „Triple L-T“ oder auch „Zukunft @LLLT“. Die drei „L“ und das „T“ stehen dabei für die Anfangsbuchstaben der Kommunen.

Als „Triple L-T“ haben die vier Bürgermeister nun den Startschuss für die Erarbeitung eines Regionalentwicklungskonzeptes gegeben. „Weil das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile, wollen wir unsere kommunalen Potenziale gemeinsam heben“, wirbt Bürgermeister Möhrke im Namen seiner Amtskollegen für das Vorhaben: „Wir möchten im Rahmen einer interkommunalen Potenzialanalyse unsere Stärken herausarbeiten, Handlungsfelder erkennen und eine Maßnahmenplanung erarbeiten.“

Zielsetzung der Potenzialanalyse soll die Entwicklung eines gemeinsamen Profils sein, um die „Triple L-T“-Region im Wettbewerb mit anderen Regionen dauerhaft konkurrenzfähig aufzustellen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. „Denn die wirtschaftliche Situation in unserer Region wird durch viele Faktoren wie etwa den Strukturwandel in der Wirtschaft und im Tourismus geprägt“, berichtet Bürgermeister Möhrke und ergänzt: „Zudem brauchen vorhandene Potenziale einer zukunftsfähigen Neuinterpretation, um beispielsweise die Region für Fachkräfte attraktiver gestalten und den Ausbau erneuerbarer Energien unterstützen zu können.“

„Die Idee des Regionalentwicklungskonzept hat bei der Leader-Aktionsgruppe Tecklenburger Land und schließlich bei der Bezirksregierung Münster so großen Anklang gefunden, dass uns Leader-Mittel bewilligt wurden“, freut sich Niklas Schulte, Leiter des Lengericher Bürgermeisterbüros und der Wirtschaftsförderung. „Daher ist es uns möglich, ein Fachbüro für die Durchführung der Potenzialanalyse beauftragen zu können. Die entsprechende Ausschreibung läuft und wird durch die Vergabestelle des Kreises Steinfurt begleitet.“ Voraussichtlich ab März 2023 kann das auszuwählende Büro seine Arbeit für die „Triple L-T“-Region aufnehmen.

Wilhelm Möhrke ist bereits heute voller Erwartung: „Ich freue mich darauf, bald ein Regionalentwicklungskonzept in den Händen halten zu können, um damit unser Triple-L-T-Ziel erfüllen zu können: Die nachhaltige Steigerung unserer regionalen Wertschöpfung durch Nutzung gemeinsamer und sich ergänzender Potenziale!“

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