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Mehr als 30 unterschiedliche Objekte prägen den Ladberger Krippenweg

Die Suche nach den Sternen

Ladbergen

Sich auf den Weg zu machen, nach den Krippen und Sternen zu suchen und eine schöne Zeit im Ort zu verbringen: Mit diesen Worten empfehlen Bettina Korte und Mechthild Teigeler, in der Zeit zwischen dem ersten Advent und Dreikönigstag den ersten Ladberger Krippenweg zu besuchen. Es warten mehr als 30 Krippen darauf, in den Schaufenstern von Unternehmen und Einrichtungen entdeckt zu werden. Gleichzeitig ist die Aktion mit einem Gewinnspiel verknüpft.

Von Mareike Stratmann

Der Afrouper hat‘s genau im Blick: Mechthild Teigeler (links) und Bettina Korte haben für den ersten Ladberger Krippenweg mehr als 30 Krippen von Privatpersonen zur Verfügung gestellt bekommen. Foto: Mareike Stratmann

Ihr Ziel waren mindestens 20 Krippen. Etwas mehr als 30 sind es geworden. Bettina Korte und Mechthild Teigeler sind damit „fürs erste Mal sehr zufrieden“, wie sie sagen. Denn das bedeutet: Der erste Ladberger Krippenweg wird ab dem ersten Advent bis zum Dreikönigstag Realität und soll laut der beiden Organisatorinnen vor allem im weihnachtlich geschmückten Ortskern „zum Bummel mit offenen Augen“ einladen – und das aus zweierlei Gründen.

Die Krippen, die die beiden Mitarbeiterinnen der Gemeinde während des Pressegesprächs präsentieren, sind so unterschiedlich wie sie nur sein können. Die eine kaum größer als eine Streichholzschachtel, die andere, von der Mechthild Teigeler berichtet, soll entlang des Weges nahezu in Lebensgröße als wetterfeste hölzerne Darstellung neugierige Blicke auf sich ziehen. Ob geklöppelt, aus Papier, Metall, Jute oder klassisch aus Holz: Die Touristikfachfrau und die Seniorentreff-Leiterin sind ob der Vielfalt der von Privatpersonen zur Verfügung gestellten Werke ganz angetan. Ein Beispiel: Pater Hans-Michael Hürter hat für diesen Anlass extra eine große Krippe aus Oberammergau organisiert.

Zu finden sein werden die Darstellungen von Jesu Geburt vorrangig im Ortskern, aber auch am katholischen Kindergarten in der Birkenstraße. Ein Flyer zum Ladberger Krippenweg, der unter anderem in der Tourist-Information, in der Begegnungsstätte Buddemeier, im Rathaus, bei den Banken und an weiteren Stellen ausliegt, verschafft interessierten Spaziergängern einen Überblick. „Einen groben zumindest“, wie Bettina Korte und Mechthild Teigeler sagen. Denn: „Wir möchten, dass die Besucher beim Gang durch den Ort die weihnachtliche Atmosphäre genießen und in den Schaufenstern genau hinschauen.“

Ein Hinweis, der übrigens doppelt Sinn macht. So soll der Besuch des Krippenwegs nicht nur für schöne Entdeckungen in Krippenform sorgen, sondern kann mit etwas Glück auch noch erfolgreich sein. So ist die Aktion des Tourist-Information mit Unterstützung des Seniorentreffs mit einem Gewinnspiel verknüpft worden.

Dafür werden die Organisatorinnen an jeder Krippe ein oder mehrere Sterne mit Buchstaben und Zahlen verstecken. Die jeweilige Zahl zeigt die entsprechende Stelle im Lösungstext, der zu erraten ist. Insgesamt gilt es, 50 Buchstaben an den richtigen Stellen zu platzieren. Wem das gelingt und wer den Text bis zum 9. Januar in den Briefkasten der Tourist-Information an der Alten Schulstraße 1 wirft, hat die Chance auf einen von 25 Gutscheinen, die in den Geschäften vor Ort eingelöst werden können.

„Das ist eine schönes Suchspiel auch für Familien“, finden Mechthild Teigeler und Bettina Korte und hoffen, mit dem Krippenweg für einen „Lichtblick in der dunklen Jahreszeit“ zu sorgen. Sie raten: Sich auf den Weg zu machen, nach den Krippen und Sternen zu suchen und eine schöne Zeit im Ort zu verbringen.

Ihr Dank gilt allen, die durch das Bereitstellen ihrer Krippen oder Ausstellungsflächen zur Gelingen des ersten Krippenwegs beitragen.

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