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Bilanz zum „Sommersummen“

Durchweg positive Resonanz

Ladbergen

Puppentheater, Seniorennachmittag, Spiel und Spaß für die ganze Familie und vieles mehr – das erste Ladberger „Sommersummen“ hatte für alle etwas zu bieten. Wie die Resonanz nach einer Woche ist, haben Bürgermeister Torsten Buller und Heike Peters aus dem Orga-Team berichtet.

Von Luca Pals

Das Weinfest am Samstagabend zog zahlreiche Foto: Luca Pals

Für Torsten Buller war es die erste Ladberger Veranstaltungswoche im Amt des Bürgermeisters, bisher hatte Corona dem einen Strich durch die Rechnung gemacht: „Es ist schön, wenn Ladbergen wieder aktiv wird.“ Dass das „Sommersummen“ als Nachfolger des Bärenfestes dafür viele Steine ins Rollen gebracht hat, da sind sich Buller und Heike Peters aus dem Orga-Team sicher: „Die Woche war eine runde Sache mit durchgehend guter Resonanz.“

Ob es eine Neuauflage bereits im kommenden Jahr geben wird, ist derweil noch nicht geklärt, eine Nachbesprechung ist für die kommenden Wochen geplant: „Aber es ist klar, dass erfolgreiche Formate wiederholt werden – ob das jährlich oder im Zwei-Jahres-Rhythmus passiert, wird man dann sehen“, so Buller. Klar sei auch, dass viele Veranstaltungen „einige Kräfte binden“. Neben Peters war Daniel Salinga maßgeblich an Organisation, Koordination und Durchführung beteiligt. Auch Ordnungs-, Sozial- und Bauamt seien eingespannt gewesen. Großer Dank gilt von Buller und Peters der Familienstiftung, die das Puppentheater „Hille Pupille“, zu dem 380 Kinder aus Kindergarten und Grundschule eingeladen wurden, sowie den Familientag am Sonntag finanziell unterstützt hatten.

Während sich das Weinfest am Samstagabend großer Resonanz erfreute, war der Familientag zwar etwas weniger, dafür aber stets konstant besucht gewesen. Peters lobt hierbei die Kooperation der unterschiedlichen Vereine: „Die Gruppen aus unter anderem dem Jugendzentrum, der evangelischen Kirche, der Feuerwehr oder dem DRK haben eine feste Gruppe gebildet. Die Vielfalt war dabei ein Pluspunkt, das sollten wir auch mit in die Zukunft nehmen.“ Besonders das Trampolin-Springen hat für große Begeisterung gesorgt. Weniger Andrang fand allerdings das Kickerturnier. Was einst feste Größe in Ladbergen war, musste mangels Teilnehmer ausfallen – nicht nur für Buller und Peters überraschend. Aufgrund von Corona-Erkrankungen musste auch das beliebte „Rudelsingen“ ausfallen.

Lieder gesungen wurden dafür im Seniorentreff, der unter der Leitung von Mechthild Teigeler „wieder sehr gute Arbeit“ geleistet habe – der Nachmittag hatte für einen vollen Saal bei Buddemeier gesorgt. Gleiches entstand während des Integrationsfestes am Donnerstagnachmittag: „Gerade die neuen Veranstaltungen wie dieses und die Radtour für Neubürger kamen sehr gut an und wurden im Nachhinein gelobt.“ Letzteres habe bereits neue Kontakte zwischen Bürgern und Vereinen hergestellt: „Einerseits wurden Wünsche herangetragen, aber auch herausgehoben, was das Dorf alles zu bieten hat.“

Für die Zukunft ist auch der traditionelle Jedermannlauf wieder vorstellbar.

Mit einem Vorlauf von drei Jahren – erste Planungen für das „Sommersummen“ fanden bereits 2019 statt– war das „Sommersummen“ ein sehr guter Start mit vielen Anknüpfungspunkten.

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