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Kommunale Fördermittel für PV-Anlagen ausgeschöpft

Ein Beitrag zur Klimaneutralität

Ladbergen

Am 1. April dieses Jahres ist das kommunale Programm zur Förderung von Photovoltaikanlagen (PV) in Kraft getreten. Acht Monate später sind die für 2021 zur Verfügung gestellten Fördermittel in Höhe von 25 000 Euro ausgeschöpft. Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, sind seit dem 1. April 53 neue Photovoltaikanlagen auf Bestandsgebäuden in Ladbergen gefördert worden.

Von Dietlind Ellerich

Wer eine Photovoltaikanlage auf seinem Dach installieren lassen möchte, sollte zuvor einen Einblick ins

Am 1. April dieses Jahres ist das kommunale Programm zur Förderung von Photovoltaikanlagen (PV) in Kraft getreten. Acht Monate später sind die für 2021 zur Verfügung gestellten Fördermittel in Höhe von 25 000 Euro ausgeschöpft. Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, sind seit dem 1. April 53 neue Photovoltaikanlagen auf Bestandsgebäuden in Ladbergen gefördert worden.

Mit den neuen Anlagen seien Kapazitäten von rund 940 Kilowatt peak (kWp) ans Netz gegangen, erläutert Klimaschutzmanagerin Alexandra Kattmann in einer Pressemitteilung. Mit den Zuschüssen seien Investitionen in Höhe von rund 1,24 Millionen Euro anteilig gefördert worden. Dreiviertel der Ausgaben seien zudem als Aufträge direkt in Ladbergen und in der Region vergeben worden, lobt Kattmann die Förderung der Unternehmen vor Ort.

Rückblick: Angesichts vieler nicht belegter Dachflächen hatte der Rat im Dezember des vergangenen Jahres grünes Licht für ein kommunales Förderprogramm für PV-Anlagen. Dadurch sollten finanzielle Anreize geschaffen werden, wo Bund- und Landesprogramme fehlen. Insgesamt 50 000 Euro steckten, in dem Topf, die je zur Hälfte in diesem und im kommenden Jahr zur Verfügung gestellt werden sollten. 25 000 Euro haben in 2021 der Energiewende vor Ort „einen kräftigen Anschub“ geben, macht Alexandra Kattmann deutlich. Für diejenigen, die sich bisher noch nicht für eine PV-Anlage entschieden haben, stehen im kommenden Jahr erneut Fördermittel in Höhe von 25 000 Euro bereit.

Der Zuschuss ist je nach Größe der Photovoltaikanlage gestaffelt: „Für kleine Anlagen ab vier kWp gibt es einen Zuschuss von 300 Euro. 500 Euro erhält von der Gemeinde Ladbergen, wer auf seinem Bestandsgebäude mehr als acht kWp installieren möchte“, erläutert Kattmann die Bedingungen. Auch Mieter könnten von der Förderung profitieren: Mit maximal 100 Euro werde die Anschaffung und Montage von steckerfertigen Balkonanlagen bezuschusst.

Um die bürokratischen Hürden für die Erstinstallation einer PV-Anlage auf dem Dach zu verringern, bezuschusse die Gemeinde zudem mit bis zu 150 Euro die erste Steuerberatung, die im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der Anlage stehe, rührt die Klimaschutzmanagerin weiter die Werbetrommel für die Anschaffung eine Photovoltaikanlage.

„PV-Anlagen auf dem Eigenheim senken den CO2- Fußabdruck und tragen zu einem klimaneutralen Leben bei“, weiß Alexandra Kattmann. Ab Januar können die Anträge für die nächste 25 000-Euro-Charge gestellt werden. Interessenten, die auf ihren Dächern Strom aus der Sonne produzieren möchten, rät sie, einen Blick in das Solarpotenzialkataster des Kreises Steinfurt (www.solare-stadt.de/kreis-steinfurt/solarpotenzialkataster) zu werfen. Mithilfe dieses Tools könne jeder selbst prüfen, ob sein Dach für die Installation einer Photovoltaikanlage geeignet ist. Das Kataster gebe genaue Hinweise zu Belegung, Anlagengröße, Finanzierung und Renditemöglichkeit.

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