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Organisationsteam freut sich auf den Neustart des Männerfrühstücks

Essen, nachdenken, reden

Ladbergen

Coronabedingt musste das traditionelle Männerfrühstück lange pausieren. Am kommenden Samstag erlebt es seinen Neustart und die Organisatoren freuen sich auf eine muntere Runde, in der auch gesellschaftsrelevante Themen besprochen werden.

Von Luca Pals

Werner Suhre (links) und Wolfgang Schoppenhorst leiten gemeinsam mit Max Maneke, Alexander Fentker und Bodo Möller das Männerfrühstück. Foto: Luca Pals

Es ist nun schon eine Weile her, dass das Team um Alexander Fentker und Werner Suhre zur gemeinsamen Runde am Samstagmorgen eingeladen hat. Das Männerfrühstück an vier Wochenenden im Jahr mit geselligem Beisammensein, Frühstück und gesellschaftlichem Themen an einen Tisch war gute Tradition und soll es ab Samstag wieder sein. Das Männerfrühstück ist zurück.

Los geht es um 9.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Begegnungsstätte Buddemeier, das Frühstück wird vom Team vorbereitet. Werner Suhre, Organisator der ersten Stunde, freut sich über den Neustart: „Unsere letzte Veranstaltung liegt schon zwei Jahre zurück, nun wird es wieder einen regelmäßigen Rhythmus geben.“

Neu im Organisationsteam sind Max Maneke und Wolfgang Schoppenhorst. Alexander Fentker, unter anderem Chef der Kulturkirche der katholischen Gemeinde, und Bodo Möller ergänzen das Team, das auch in Zukunft gesellschaftlich wichtige Themen in den Mittelpunkt rücken will. „Uns ist die Konzentration auf ein prägnantes Thema mit gesellschaftlicher Relevanz wichtig. Wir wollen sowohl darüber ins Gespräch kommen als auch zur Reflexion für jeden Einzelnen anregen“, beschreibt Schoppenhorst seine Motivation hinter der Reaktivierung des Angebots. Suhre ergänzt: „All diese Themen passen in einen christlichen Kontext und können aus dieser Perspektive betrachtet werden.“

Das Männerfrühstück gibt es seit 2003. Viele Jahre hatte das Team im Gasthaus zur Post und unter anderem im damaligen Möllers Hof Station gemacht. Suhre erinnert sich an vergangene Veranstaltungen, in denen die Herausforderungen des Klimawandels, Hilfsprojekte in Ländern des globalen Südens oder der schwierige Umgang mit dem Thema Sterbehilfe angesprochen wurde.

Gutes Stichwort: Als schwierig, aber besonders wichtig beschreibt Suhre auch das Thema der Veranstaltung am kommenden Wochenende. Unter dem Titel „Ein Suizid – viele Betroffene“ referiert Hermann Middelberg, ehemaliger Kriminalbeamter und aktiver Notfallseelsorger über aktuelle Zahlen, Früherkennung und Prävention sowie den Umgang mit Angehörigen.

„Es gibt viele Themen in unserer Gesellschaft, die mit Scham besetzt sind und über die leider zu wenig geredet wird. Dazu gehört auch das Thema Suizid“, meint Suhre, Und Schoppenhorst ergänzt: „Wenn jemand sich das Leben nimmt, ist das eine Tragödie, die große Folgen für die Angehörigen nach sich zieht – auch das wollen wir ansprechen.“

Der Referent wird seine gesammelten Erfahrungen aus dem aktiven Dienst einbringen.

Das Männerfrühstück in der Begegnungsstätte Buddemeier beginnt am Samstag, 13. November, um 9.30 Uhr.

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