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Förderzusage für den Multifunktionscourt

Jetzt kann ausgeschrieben werden

Ladbergen

Jetzt haben sie die 65-prozentige Förderung seitens der Bezirksregierung schwarz auf weiß: Bürgermeister Torsten Buller und Projektinitiator Karsten Zastrau freuen sich, dass es mit der Verwirklichung des Multifunktionscourts in der Spielarena 12+ wieder einen Schritt voran geht. Noch in dieser Woche soll das Projekt ausgeschrieben, im Juli vergeben werden. Läuft alles rund, könnte die Realisierung im Herbst erfolgen.

Von Mareike Stratmann

An dieser Stelle soll der neue Multifunktionscourt innerhalb der Spielarena 12+ entstehen. Bürgermeister Torsten Buller und Initiator Karsten Zastrau (rechts) freuen sich, dass sie den offiziellen Förderbescheid schwarz auf weiß vorliegen haben. Foto: Mareike Stratmann

Wenn es danach geht, wie oft Karsten Zastrau in den vergangenen Wochen danach gefragt worden ist, wann der geplante Multifunktionscourt im Friedenspark denn Realität werde, dann muss man davon ausgehen, dass das Interesse daran enorm ist. Das einzige Problem: Obwohl sich der sportbegeisterte Familienvater und Initiator des Projekts sowie Bürgermeister Torsten Buller darüber freuen können, dass ihnen jetzt auch die schriftliche Zusage über die Förderung von 78 040 Euro durch Leader-Mittel vorliegt, ein verlässliches Datum für die Errichtung vermag noch niemand zu nennen.

Immerhin, das Projekt nimmt peu á peu Formen an. Nachdem jetzt letzte Abstimmungen erfolgt sind, soll aller Voraussicht nach noch in dieser Woche die Ausschreibung über die Vergabestelle des Kreises Steinfurt starten, schildert Torsten Buller das Prozedere. Das Ziel: In der ersten oder zweiten Juli-Woche soll das Ergebnis der Ausschreibung vorliegen und der Auftrag für den Bau des Multifunktionscourts anschließend direkt vergeben werden. Und dann heiße es warten, bis die Kapazitäten des Mindestbietenden den Aufbau des 30 mal 15 Meter großen Courts – laut Zastrau ein Platz in der Kategorie „Mercedes Vollausstattung“ – tatsächlich erlauben.

Vorsichtige und gleichwohl optimistische Prognose von Zastrau und Buller: Womöglich können im Oktober die ersten Fußball-, Handball-, Basketballspiele oder auch Volleyball- und Tennismatches auf dem gelenkschonenden und zugleich pflegeleichten Kunststoffbelag stattfinden. Sie hoffen, dass sich das zeit- wie kostenlose Breitensportangebot für unterschiedliche Altersklassen in der Folge zu einem generationenübergreifenden Treffpunkt inmitten des Ortes entwickelt – und sind ob der großen Nachfrage positiv gestimmt.

Wie berichtet, dürften sich die Gesamtkosten für die eingezäunte Anlage auf gut 120 000 Euro belaufen, nach Abzug der Leader-Förderung liegt der finanzielle Eigenanteil bei rund 42 000 Euro. Wobei es dabei nicht bleiben wird, weil der Verein Gofus – die golfenden Fußballer um BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel – das Projekt in Ladbergen mit 10 000 Euro unterstützen wird. Und auch aus der Wirtschaft hatten sich bereits mehrere Unternehmen an Bandenwerbung und Co. interessiert gezeigt. Das Sponsoring ist ein Feld, das aber erst nach der endgültigen Abnahme des Platzes durch die Bezirksregierung bespielt werden kann.

Wann das laut Zastrau „neue Herzstück für den Breitensport“ dann offiziell eingeweiht wird? Abwarten. Womöglich erst im kommenden Frühjahr. Dann soll es eine große Sause mit prominenten Gästen geben. Immerhin hat Gofus als Unterstützer der Maßnahme bereits zugesagt, zur Eröffnung des Multifunktionscourts inmitten der Spielarena 12+ zwei bekannte Mitglieder aus ihren Reihen ins Heidedorf zu schicken.

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