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Feuerwehren kehren von Einsatz aus Hilden zurück

„Müde und glücklich, dass wir helfen konnten“

Ladbergen/Lengerich/Lienen

Die Abordnungen der hiesigen Feuerwehren sind aus Hilden zurück: Seit dem frühen Donnerstag haben sie in der vom Starkregen und Hochwasser betroffenen Stadt nahe Düsseldorf einen Keller nach dem nächsten leer gepumpt. Insgesamt 50 Kameraden aus Ladbergen, Lengerich und Lienen waren im Einsatz. Was bleibt? „Wir sind müde und glücklich, dass wir helfen konnten“, sagt Lengerichs Wehrführer Thorsten Budzinski.

Pumpen was das Zeug hält: Seit dem Morgengrauen waren die Feuerwehren am Donnerstag in Hilden im Einsatz. Foto: Feuerwehr Ladbergen

Wie viele Keller sie seit dem frühen Donnerstag leer gepumpt haben? Achselzucken. „Ohne Ende“, sagt Andreas Keuer, der seine Kameraden am Freitagvormittag wieder in Ladbergen begrüßen konnte. Der Einsatz im vom Starkregen und Hochwasser betroffenen Hilden nahe Düsseldorf (die WN berichteten) ist für sie – wie für die Kameraden aus Lengerich, Lienen und Tecklenburg – damit zu Ende gegangen. Zumindest vorerst. Denn ausschließen, dass sie noch einmal über die überörtliche Hilfseinheit des Kreises angefordert werden könnten, mag niemand.

Intern sind erste Vorbereitungen getroffen worden. „Wobei ich nichts von wilden Spekulationen halte“, wie Lengerichs Wehrführer Thorsten Budzinski sagt. Dass die Organisation seiner Einheiten allerdings so gut geregelt ist, dass sie jederzeit ausrücken könnten, ringt dem Wehrführer Respekt ab. „Eine hohe Anerkennung für das gesamte Team“, sagt er und trifft sich gedanklich mit seinen Amtskollegen in Lengerich und Lienen.

Eckhard Ehmann denkt zurück an die Bilder, die sich ihm und den Kollegen ab Wuppertal gezeigt haben. „Diese Wassermassen, das war nicht ohne. Wobei man sagen muss, dass wir die Einsätze in Hilden vernünftig abarbeiten konnten. Das war dort nicht vergleichbar mit dem, was man sonst gerade in den Nachrichten sieht.“

Keuer, Ehmann und Budzinski sind froh, dass ihre rund 50 Feuerwehrkameraden gesund und heil zurück sind, keine Materialschäden zu beklagen hatten. „Wir sind müde, aber glücklich, dass wir helfen konnten“, bringt es Budzinski auf den Punkt. Und Keuer ergänzt: „Das war für die Kollegen eine besondere Erfahrung – vor allem diese Dankbarkeit vor Ort. So ein Erlebnis schweißt zusammen.“

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