Fair-Trade-Café öffnet ab Dienstag wieder

Nach 15 langen Monaten wieder Kaffee und Waffeln

Ladbergen

Das war eine verdammt lange Zeit. Seit Ende März vergangenen Jahres stand die Kaffeemaschine still, und es zog auch kein verführerischer Duft frisch gebackener Waffeln durch die Räume des „Fair-Trade-Cafés“. Die Corona-Pandemie ließ den Ehrenamtlichen keine andere Wahl. Nichts war es mit „kaupen und küeden bi‘n Afrouper“. Die Türen des Cafés blieben geschlossen. Was sich ab Dienstag, 8. Juni, ändern wird. „Endlich“, wie Hans-Jürgen Mäscher voller Erleichterung sagt – und damit vielen Mitstreitern aus der Seele spricht.

Eine kurze Pause muss sein: Die Ehrenamtlichen freuen sich, ab Dienstag wieder Gäste in ihrem Fair-Trade-Café begrüßen zu dürfen. Aktuell laufen die letzten Vorbereitungen. Foto: Mareike Stratmann

Das war eine verdammt lange Zeit. Seit Ende März vergangenen Jahres stand die Kaffeemaschine still, und es zog auch kein verführerischer Duft frisch gebackener Waffeln durch die Räume des „Fair-Trade-Cafés“. Die Corona-Pandemie ließ den Ehrenamtlichen keine andere Wahl. Nichts war es mit „kaupen und küeden bi‘n Afrouper“. Die Türen des Cafés blieben geschlossen. Was sich ab Dienstag, 8. Juni, ändern wird. „Endlich“, wie Hans-Jürgen Mäscher voller Erleichterung sagt – und damit vielen Mitstreitern aus der Seele spricht.

Am Freitagvormittag sind er und weitere Ehrenamtliche der Marketinginitiative „Nu män tou“ auf dem Vorplatz im Einsatz. Sie beseitigen das Unkraut und fegen den Dreck weg. Damit am Dienstag, wenn sich ab 9 Uhr die Türen öffnen, alles picobello ist. Dann werden, so Mäscher, wieder sämtliche Getränke und frische Waffeln mit Erdbeeren oder Kirschen und Sahne serviert – und zwar draußen wie drinnen. Unter Einhaltung der entsprechenden Hygienemaßnahmen.

Und das, gibt „Nu män tou“-Geschäftsführer Ingo Kielmann zu, sei nicht unbedingt einfach gewesen umzusetzen. Unter anderem, weil Vorsicht und Schutz aller für den Verein höchste Priorität genießen und die „Beschäftigten“ getestet, geimpft oder genesen sein müssten. Die Schlussfolgerung: „Wir öffnen erstmal nur dienstags und freitags jeweils von 9 bis 12 Uhr sowie 14.30 bis 17.30 Uhr. Und wir suchen weiter nach helfenden Händen“, bringt es Kielmann auf den Punkt. Mittwochs und donnerstags gebe es zudem Getränke „to go“.

Für die Gäste gilt: Ihre Daten werden manuell oder per Luca-App erfasst, außerdem herrscht auf den Wegen, etwa zur Toilette, Maskenpflicht. Ansonsten heiße es nach 15 langen Monaten wieder: Platz nehmen und eine schöne Zeit bei netten Gesprächen und einer guten Tasse fair gehandeltem Kaffee zu haben.

Übrigens: Der Dorfladen nebenan mit regionalen Produkten und Fair-Trade-Artikeln ist auch geöffnet – immer dienstags bis freitags von 9 bis 12 Uhr sowie dienstags und freitags zusätzlich von 14.30 bis 17.30 Uhr.

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