1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ladbergen
  6. >
  7. Lesekult-Treffen: „Nastjas Tränen“ im Mai

  8. >

Nach langer Pause

Lesekult-Treffen: „Nastjas Tränen“ im Mai

Ladbergen

Die Gruppe „Lesekult“ trifft sich wieder. Auftakt war am Montagabend im Dorfcafé. Für die nächste Versammlung am 6. Mai haben sich die Literaturfreundinnen und -freunde „Nastjas Tränen“, ein Buch von Natascha Wodin, vorgenommen.

Von Anne Reinker

Interessieren sich für Literatur: Helgard Weiß, Waltraud Stork, Karin Stienecker, Elisabeth Hartmann, Hanna Buddendiek und Gertraud Elsner (von links) gehören zu den Besucherinnen des Lesekults. Foto: Anne Reinker

Auf den Lesekult mussten die Literaturfreunde nicht nur coronabedingt lange verzichten. Als die langjährige Leiterin Evelyn Wagner sich aus dem Amt verabschiedete, wurde nach einer Nachfolgerin gesucht. Am Montagabend trafen sich die Teilnehmer im Dorfcafé, um die Zukunft der Gruppe, einer Abteilung der Marketinginitiative „Nu män tou!“, zu besprechen.

„Das Interesse ist auf jeden Fall da“, machte Elisabeth Hartmann vorab deutlich. Rund zehn Besucher, die zum Teil auch aus Lengerich kommen, nutzen das Angebot gerne und regelmäßig, allerdings fehlten am Montag einige krankheitsbedingt. Die Gruppe ist aber offen. „Man kann später immer noch einsteigen“, wirbt Hartmann um Verstärkung.

Etwa eineinhalb Stunden sitzen die Besucher zusammen und besprechen ein Buch, auf das sie sich im Vorfeld verständigen und das dann rechtzeitig zum Treffen alle gelesen haben. „Wichtig ist, dass wir uns gegenseitig austauschen“, beschreibt Elisabeth Hartmann den Wunsch der Teilnehmer und das Ziel des Lesekults.

In der Regel wird ein belletristisches Werk ausgewählt. So haben sich die Besucher zum Beispiel Bücher wie „Zwölf Leben“ von Ayana Mathis oder Alex Capus‘ „Leon und Louise“ vorgenommen.

Die wichtigste Frage am Montag war, ob es mit dem Lesekult weitergeht „Auf jeden Fall“, freut sich Elisabeth Hartmann nach dem Treffen. „Jeder bringt sich ein, und man entscheidet sich gemeinsam für das Buch“, erläutert sie das Prozedere. Die Auswahl fiel auf „Nastjas Tränen“ von Natascha Wodin. Es ist das Pendant zum Bestseller „Sie kam aus Mariupol“ und erzählt von einer Frau aus der Ukraine, die sich in Deutschland mit Putzjobs über Wasser hält.

Wer Interesse habe, das Buch zu lesen und anschließend in der Gruppe zu besprechen, sei herzlich eingeladen, so Hartmann.

Der nächste Treff des Lesekults ist am 16. Mai im Dorfcafé.

Startseite
ANZEIGE