1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ladbergen
  6. >
  7. Politik lobt überarbeitete Pläne für „Hotel zur Post“

  8. >

Rat stimmt Bauvorhaben zu

Politik lobt überarbeitete Pläne für „Hotel zur Post“

Ladbergen

Erneut hat sich die Ladberger Lokalpolitik am Donnerstagabend mit dem Bauvorhaben „Hotel Zur Post“ befasst. Für den überarbeiteten Entwurf Architekten Simon Feldhaus gab es viel Lob. Der Rat stimmt den Plänen bei einer Enthaltung zu. Nun soll der Bauantrag gestellt werden.

Von oben (kleines Bild) kann man es gut erkennen: Foto: Feldhaus Architekten

„Das sieht viel besser aus“, lobten Reiner Aufderhaar (CDU) und Jörg Berlemann (Grüne) unisono. „Ich kann mich mit diesem neuen Entwurf sehr gut anfreunden“, pflichtete ihnen Christoph Korte (SPD) bei. „Schön, dass das Gebäude jetzt nach vorne hin geöffnet ist“, ergänzte Jens Tiemann (FDP). Überwiegend positiv hat die Politik die überarbeiteten Pläne des Architekten und Stadtplaners Simon Feldhaus aufgenommen, der dem geplanten Mehrfamilienhaus im Rücken des Hotels zur Post noch einmal ein völlig neues Gesicht gegeben hat. Auch wenn die Bauchschmerzen gerade bei den Grünen, dass für dieses Vorhaben der altehrwürdige Gasthof um elf Meter zurückgebaut werden muss, bleiben. „Das ist außerordentlich bedauerlich. Aber wir können es leider nicht verhindern“, betonte Hartmut Kaubisch (Grüne). Bei einer Enthaltung stimmte der Gemeinderat dem neuen Entwurf am Donnerstag zu.

Wie berichtet, hatte der Ibbenbürener Architekt seinen im vergangenen Herbst vorgestellten Entwurf, der ein dreigiebeliges, aber stark lineares Gebäude im Rücken des Bestandsgebäudes vorsah, noch einmal auf links gedreht – mit der Begründung, „dass es sich manchmal lohnt, Rückmeldungen aus Politik und Nachbarschaft noch einmal Revue passieren zu lassen“.

Der sich daraus ergebene „Optimierungsbedarf“ sieht wie folgt aus: Aus der dominanten Dreigiebligkeit sind zwei verbundene Giebelhäuser geworden, die durch Vor- und Rücksprünge keine klare Vorder- und Rückseite des Gebäudes mehr ergeben. Außerdem konnte durch eine geringere Dachneigung (von 48 auf 45 Grad) auch eine niedrigere Firsthöhe erreicht werden. So befinde sich der Neubau „im Einklang mit dem Bestandsgebäude“, so Feldhaus. Und schlussendlich lasse die jetzige Freiraumplanung dadurch, dass die Stellplätze in den Westen des Grundstücks wandern, alle Optionen für die Nutzung offen.

Was bleibt: In den Klinkerbau sollen 13 Wohnungen mit Größen zwischen 55 und knapp 120 Quadratmetern im Erd-, Ober- und Dachgeschoss untergebracht werden, die Wohnungen sollen sich weiterhin an alle Altersgruppen richten.

Nach dem positiven Beschluss des Rates soll der Bauantrag „sehr kurzfristig“ gestellt werden, betont Architekt Simon Feldhaus in der Sitzung.

Startseite