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Leader spricht sich für Förderung aus

Rollt der Ball schon im Sommer?

Ladbergen

Ginge es nach Karsten Zastrau, würde im Friedenspark schon im Frühjahr/Sommer kommenden Jahres ein Multifunktionscourt eröffnet. Nun hat das Vorhaben gehörig an Fahrt aufgenommen. Denn durch das einstimmige Votum des Leader-Vorstands, die Einrichtung eines solch eingezäunten Platzes mit einer 65-prozentigen Förderung zu unterstützen, können nun „Nägel mit Köpfen“ gemacht werden.

-msm-

Karsten Zastrau (kleines Foto, r.) scheint dem Ziel, im Friedenspark einen Multifunktionscourt einzurichten, ein großes Stück näher gekommen zu sein. Solche Plätze gibt es inzwischen einige, unter anderem als Soccerfeld in Ledde. Foto: jac/msm

Der Gedanke, im Friedenspark innerhalb der Spielarena 12+ einen Multifunktionscourt einzurichten und damit an zentraler Stelle im Ort ein zeitgemäßes wie zeitloses Breitensportangebot für alle Altersklassen zu schaffen,

begeistert Karsten Zastrau schon seit Längerem. Nun hat das Vorhaben gehörig an Fahrt aufgenommen. Denn durch das einstimmige Votum des Leader-Vorstands, die Einrichtung eines solch eingezäunten Platzes mit einer 65-prozentigen Förderung zu unterstützen, können jetzt „Nägel mit Köpfen gemacht“ werden, wie der sportbegeisterte Familienvater sagt.

Zwar handelt es sich bei Leader-Förderungen um ein zweistufiges Verfahren und der Zustimmung des Vorstands folgt nun erstmal eine Antragsstellung bei der Bezirksregierung, die theoretisch auch abgelehnt werden könnte, doch die Unterstützung scheint sicher. Und das wäre eine Menge Geld: Insgesamt kalkulieren Initiator Karsten Zastrau und die Gemeindeverwaltung für den Multifunktionscourt mit Gesamtkosten in Höhe von 127.500 Euro. 70. 000 Euro hatte die Politik bereits im März in den Haushalt für das kommende Jahr einstellen lassen. Die wird es aber aller Voraussicht nach gar nicht brauchen. Denn dank der jüngst zugesagten Fördersumme seitens des Leader-Ausschusses in Höhe von mutmaßlich knapp 83. 000 Euro verbleibt bei der Gemeinde – so sich die Bezirksregierung nicht in den Weg stellt – noch ein Eigenanteil von rund 45.000 Euro. Der, wie Bürgermeister Torsten Buller hinzufügt, durch Sponsoring-Erlöse wie Bandenwerbung und Co. noch auf bis zu zehn Prozent der Gesamtsumme – und damit 12.750 Euro – zusammenschmelzen könnte.

Ob bei Schule, Parteien, Vereinen oder Unternehmen: Egal, bei wem Karsten Zastrau für den 30 mal 15 Meter großen und generationenübergreifenden Treff warb, rannte er laut eigener Aussage offene Türen ein. Die Möglichkeit, dort in Klein- oder Großgruppen Fußball, Handball, Basketball oder Volleyball spielen zu können, scheint zu gefallen, wie die große Unterstützerschar zeigt.

Diesen Schwung will der Initiator des Courts nun mitnehmen, wenn es darum geht, bei heimischen Unternehmen um finanzielle Unterstützung zu werben. Gleichzeitig wird der Rat der Maßnahme noch zustimmen müssen – was angesichts des Wohlwollens aller Parteien allerdings Formsache zu sein scheint.

Von außerhalb hat Karsten Zastrau bereits einen Sponsoren an der Hand, der bekundet hat, im Rahmen seines Engagements für den guten Zweck – für die Jüngsten errichtet er Spielplätze und für Kinder und Jugendliche Bolzplätze – auch das Ladberger Projekt mit einer größeren Summe zu unterstützen. Zunächst allerdings bedarf es des Zuwendungsbescheides der Bezirksregierung.

Karsten Zastrau hofft, dass der nicht allzu lange auf sich warten lässt und es dann in die Vollen gehen kann. Immerhin, so der Wunsch des Initiators, würde er den Multifunktionscourt gerne im Frühjahr/Sommer kommenden Jahres mit einer großen Feier einweihen. „Dann hätten wir eine schöne Freizeitmöglichkeit und ein neues Herzstück für Breitensport“, ist der Ladberger überzeugt.

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