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Wechsel in der Feuerwehr-Führung

Schröer folgt auf Kipp

Ladbergen

Wechsel im Führungsteam der Freiwilligen Feuerwehr Ladbergen. Zum Jahresende hört Rüdiger Kipp als Stellvertreter von Wehrführer Andreas Keuer auf. Sein Nachfolger wird Torsten Schröer.

Luca Pals

Veränderungen an der Spitze der Feuerwehr: Torsten Schröer (links) folgt auf Rüdiger Kipp (rechts) als stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr. Wehrführer Andreas Keuer wurde im Amt bestätigt (2. von links). Dazu gratulierte Bürgermeister Udo Decker-König. Foto: Luca Pals

„Ich habe mein Hobby und meine Leidenschaft zum Beruf gemacht.“ Wer Sätze wie diese sagen kann, für den ist wohl einiges richtig gelaufen. Das Zitat kommt von Rüdiger Kipp. Seit 1979 ist er Teil der Freiwilligen Feuerwehr des Heidedorfes, 2008 (damals noch unter Bürgermeister Wolfgang Menebröcker) wurde er zum stellvertretenden Wehrleiter berufen. Zum Jahreswechsel endet seine Amtszeit, zum neuen Jahr wird er in seiner hauptberuflichen Stelle bei der Feuerwehr Lengerich zum Leiter der Rettungswache befördert. Seine Nachfolge in Ladbergen tritt Torsten Schröer an.

Während der eine geht und der andere kommt, bleibt die Stelle des Wehrführers in den Händen von Andreas Keuer. Dieser bedankte sich am Mittwoch im Rahmen der offiziellen Bekanntmachung durch Bürgermeister Udo Decker-König für die „langjährig gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ mit Rüdiger Kipp und schaute bereits mit Vorfreude auf die kommende Zeit: „Thomas und ich kennen uns schon seit vielen Jahren. Da greift ein Rädchen ins andere.“

In seiner letzten Sitzung hatte der Rat der Gemeinde die Personal-Entscheidungen der Wehr einstimmig abgenickt. Die zukünftige Stelle Schröers ist vorübergehend auf zwei Jahre begrenzt, zunächst wird er kommissarisch im Amt sein, in Kürze aber die nötigen Lehrgänge nachholen.

Für Schröer selbst ist es eine „große Ehre“, dass die Ladberger Wehr ihn ansprach: „Erst einmal war es ja eine Überraschung, dass Rüdiger jetzt aufhört. Ich habe dann viel mit meiner Familie gesprochen und am Ende haben wir uns deutlich dafür entschieden.“

Der 28-Jährige trat 1991 in die Wehr ein, ist hauptberuflich bei der Autobahnmeisterei in Lengerich tätig und lobt: „Ich übernehme eine Position, die läuft. Rüdiger hat sehr gute Arbeit geleistet. Veränderungen braucht es nicht geben.“ Für ihn sei die Ladberger Wehr wie eine große Familie. Eine Familie, in die er hineingewachsen ist: „Mein Vater war auch schon bei der Wehr.“

In dieselbe Kerbe schlägt Rüdiger Kipp, der auch nach der Übergabe zum kommenden Jahr weiterhin aktiv bleiben wird: „Die Kameradschaft untereinander war immer schon super.“ Natürlich gebe es Besonderheiten, wie die Rettung eines Rehs aus dem Dortmund-Ems-Kanal, am Ende bleibe aber die Gemeinschaft sein Highlight.

Udo Decker-König bedankte sich bei Rüdiger Kipp für die jahrelange Expertise und Leidenschaft und sagte in Richtung Torsten Schröer: „Wir haben einen perfekten Nachfolger gefunden.“ Und auch Henri Eggert, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, lobte: „Es ist nicht selbstverständlich, dass ehrenamtlich so viel Verantwortung übernommen wird.“

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