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Evangelisches Familienzentrum freut sich über großes Außengelände

Spaß auf über 500 Quadratmetern

Ladbergen

Dass die Mädchen und Jungen des evangelischen Kindergartens niemandem in die Quere kommen und sich austoben können, hat einen Grund: Sie sind in einer der fünf Kindergartengruppen des evangelischen Familienzentrums. Und das verfügt wohl über den größten Spielplatz in Ladbergen. Leiterin Maja Hopfeld geht sogar davon aus, dass „es im ganzen Kreis wenige Spielplätze von dieser Größe gibt.“ Das Außengelände ist immerhin mehr als 500 Quadratmeter groß.

Von Luca Palsund

Auf dem großen Spielplatz haben die Kinder viel Platz zum Toben, Spielen und Bewegen: Leiterin Maja Hopfeld (von links) und ihre Mitarbeiterinnen freuen sich über das Gelände und die vielen Möglichkeiten. Foto: Luca Pals

Finn und seine Freunde haben an diesem Vormittag genug Platz zum Bolzen: Die beiden Tore stehen parat, die Wiese ist zwar noch ein bisschen nass, aber gemäht – und die ersten Blätter liegen auch schon, der Herbstanfang kündigt sich an. Dass die Kids niemandem in die Quere kommen und sich beim Fußball spielen austoben können, hat einen Grund: Sie sind in einer der fünf Kindergartengruppen des evangelischen Familienzentrums. Und das verfügt wohl über den größten Spielplatz in Ladbergen.

Leiterin Maja Hopfeld geht sogar davon aus, dass „es im ganzen Kreis wenige Spielplätze von dieser Größe gibt.“ Das im September vergangenen Jahres fertiggestellte Außengelände ist mehr als 500 Quadratmeter groß und schließt an die beiden Gebäude an, in dem früher der Sternenkindergarten und das evangelische Gemeindehaus untergebracht waren. Innerhalb von acht Wochen hätten die Landschaftsgärtner und beauftragten Firmen die Fläche hergerichtet – zur großen Freude von Hopfeld, ihrem Team, den Eltern und vor allem den Kindern.

98 betreut die Einrichtung in fünf Gruppen. „Für die brauchen wir natürlich auch viel Platz“, sagt Hopfeld und schaut in die Weite: Vorbei am Fußballplatz zu einem der drei Sandkästen inklusive Schaukel und Picknicktisch, weiter zur „Bobbycar-Strecke“ und zu den Terrassen für den Sommer bis hin zu den Matschbahnen und Wippen, die direkt daran anschließen. „Jedes Kind kann alles nutzen – das ist das Schöne“, stellt sie fest. Das war lange nicht selbstverständlich. „In der Corona-Phase haben wir unseren Spielplatz mit Flatterband in Gruppen aufgeteilt“, erklärt Hopfeld und erinnert sich mit großer Freude an den Moment, als das Absperrband durchgeschnitten und gruppenübergreifend gespielt und getobt werden konnte. „Da bekomme ich heute noch Gänsehaut, wenn ich dran denke.“

Für die Zukunft – wenn die Pandemie hoffentlich noch weiter abgeflacht und vielleicht sogar beendet ist – könne sich das Team „viele gemeinsame Aktionen“ vorstellen: „Familienfeste mit den Kindern sind bei uns natürlich super möglich – wir haben einfach den Platz dafür.“ In der Funktion des Familienzentrums kann sie sich auch dorfübergreifende Veranstaltungsnachmittage vorstellen – das steht aber natürlich alles noch in den Sternen.

Anders sieht es da schon mit zwei weiteren Terrassen aus, die die Eltern in Eigenregie auf dem unteren Teil des Spielplatzes anlegen werden: „Kindergarten heißt nie Stillstand – hier entwickelt sich immer etwas weiter. Und das ist auch schön so.“

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