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Entscheidung gefallen

Veranstalter laden am zweiten Adventswochenende ins Weihnachtsdorf ein

Ladbergen

Lange haben sie hin und her überlegt, das Für und Wider abgewogen. Nun steht fest: Nach einjähriger Zwangspause öffnet in Ladbergen am zweiten Adventswochenende, 4. und 5. Dezember, wieder das Weihnachtsdorf. Allerdings an neuem Standort: Es zieht coronabedingt in den Friedenspark.

Von Mareike Stratmann

Ein solches Bild wie im Dezember 2019 wird es dieses Jahr nicht geben: Das Weihnachtsdorf öffnet zwar am zweiten Adventswochenende seine Pforten, zieht dafür aber in den Friedenspark. Foto: Birga Jelinek

In Lienen laufen die Planungen auf Hochtouren. In Tecklenburg arbeitet man an einer Minimallösung. Und in Lengerich gibt es noch nichts Spruchreifes.

In Ladbergen haben die Verantwortlichen derweil Nägel mit Köpfen gemacht. Nachdem die Politik die Ampel auf grün gestellt hatte, sind auch die Organisatoren überein gekommen: Ein Jahr Zwangspause reicht. Am zweiten Adventswochenende, 4. und 5. Dezember, soll das Weihnachtsdorf in Ladbergen wieder seine Pforten öffnen. Allerdings an einem anderen Ort. Coronabedingt zieht der Budenzauber von der „guten Stube“ in den Friedenspark.

„Dort haben wir die Möglichkeit, mit größeren Abständen zu arbeiten und alles etwas zu entzerren", begründet Ordnungsamtsleiterin Heike Peters die Entscheidung. Zudem sei es so möglich, an drei Stellen die entsprechenden Coronabestimmungen wie den 3G-Nachweis zu kontrollieren. Ein Security-Dienst wird darüber hinaus Stichproben erheben.

Damit ist die Entscheidung endlich gefallen. Seit Monaten hatten die Verantwortlichen von Gemeinde, „Nu män tou“, den Schützenvereinen Hölter und Overbeck sowie Vertretern aus Reihen der Beschicker hin und her überlegt und Für und Wider abgewogen. Nun glauben sie, ein tragfähiges Gerüst gefunden zu haben. Und auch wenn es im Bereich zwischen Dorfteich und Spielarena 12+ in diesem Jahr aufgrund vergrößerter Abstände vielleicht nicht ganz so heimelig wird wie in der engen Budenstadt in der „guten Stube“, so ist Heike Peters doch überzeugt, „dass wir eine schöne weihnachtliche Atmosphäre schaffen können.“ Gemütliches Licht werde dabei eine große Rolle spielen.

Aus Reihen der Kunsthandwerker sind im Rathaus bereits einige Anfragen eingetrudelt. Nun sollen die Vereine mit ins Boot genommen sprich angeschrieben werden. Immerhin sind sie das Salz in der Suppe und machen das besondere Flair des Weihnachtsdorfes aus. Bis zum 20. Oktober braucht es eine Rückmeldung, wer dabei ist. Mit welcher Resonanz zu rechnen ist? Achselzucken bei den Verantwortlichen, die wissen, dass die Vorbereitungszeit in diesem Jahr knapp bemessen ist.

Gleichwohl sind die Mitglieder des Arbeitskreises froh, nun Planungssicherheit zu haben und mit dieser ersten vergleichsweise großen Veranstaltung seit Beginn der Corona-Pandemie „Raum für viele Begegnungen an der frischen Luft zu ermöglichen“, wie es Heike Peters formuliert. Was sie nicht verschweigt: Große Aktionen wie die feierliche Ankunft des Christkinds im Oldtimer soll es am zweiten Adventswochenende nicht geben – „um zu große Menschenansammlungen zu vermeiden“. Dass sich Christkind und Weihnachtsmann an den zwei Tagen dennoch unters Volk mischen werden, davon ist sie sehr wohl überzeugt. Die Detail-Planungen haben begonnen.

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