1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Ladbergen
  6. >
  7. „Verurteilen das Vorgehen aufs Schärfste“

  8. >

Erklärung von Politik und Verwaltung zum Ukraine-Krieg

„Verurteilen das Vorgehen aufs Schärfste“

Ladbergen

Sie verurteilen den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine „aufs Schärfste“ und setzen sich „alle miteinander dafür ein, dass der Krieg so schnell geht beendet wird“: Das haben die Fraktionsvorsitzenden aller im Rat vertretenden Parteien sowie der Bürgermeister in einer gemeinsamen Erklärung zum Ausdruck gebracht, die am Donnerstag während der Sitzung des Gesellschafts-, Kultur- und Sportausschusses verlesen wurde.

-msm-

Thomas Kötterheinrich (SPD), Jens Tiemann (FDP), der Vertreter des Bürgermeisters Henri Eggert, Andreas Kuck (CDU) und Meike Steube-Niemeyer (Die Grünen; von links) verurteilten den russischen Überfall auf die Ukraine. Foto: Mareike Stratrmann

Anlässlich des russischen Überfalls auf die Ukraine haben die Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP sowie der Bürgermeister am Donnerstag eine Erklärung veröffentlicht, in der sie das Vorgehen Wladimir Putins aufs „Schärfste verurteilen“ und Russland dazu auffordern, „umgehend die Kampfhandlungen zu beenden.“

Reiner Aufderhaar (CDU), Thomas Kötterheinrich (SPD), Jörg Berlemann (Bündnis 90/Die Grünen), Jens Tiemann (FDP) und Bürgermeister Torsten Buller erklären, „dass der von Wladimir Putin geführte Überfall auf die Ukraine, einen eigenständigen, freien und demokratisch geführten Staat in Europa, ein nicht hinnehmbarer, aggressiver und völkerrechtswidriger Akt ist. Dieser Überfall Putins zielt direkt auf die Ukraine und das gesamte ukrainische Volk. Er trifft aber auch ebenso direkt den gesamten Kontinent Europa und seine seit vielen Jahrzehnten friedlich entwickelten Strukturen. Er zielt indirekt auf alle stabilen Demokratien und zerstört damit die gemeinsamen Übereinstimmungen zum respektvollen und friedlichen Miteinander der Kulturen, Religionen und Weltanschauungen. Dagegen stehen wir gemeinsam und geschlossen auf.“

In diesen Zeiten, in denen der vertraute Frieden plötzlich gefährdet scheine und Gewissheiten drohten verloren zu gehen, „werden wir zusammenstehen“, so die Politiker. Sie setzten sich alle miteinander dafür ein, dass der Krieg so schnell es ginge beendet werde, dass die Folgen für die Menschen „soweit es uns möglich ist, abgemildert werden“ und rufen zu Unterstützung und Spenden für die Hilfsorganisationen auf. Zudem erklärten sie sich solidarisch mit allen Helfenden und würden selbst im Rahmen ihrer Kapazitäten alles in ihrer Macht stehende tun, um flüchtenden Menschen einen sicheren Aufenthalt zu geben.

Nachdem Thomas Kötterheinrich diese Erklärung als Vorsitzender im Gesellschafts-, Kultur- und Sportausschuss und in Abwesenheit des erkrankten Bürgermeisters verlesen hatte, legten alle Anwesenden eine Gedenkminute ein.

Startseite
ANZEIGE