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Schrottaktion der Pfadfinder und des Freundeskreises St. Christophorus

Vom Hufeisen bis zum Heimtrainer

Ladbergen

Von diesem Einsatz profitieren gleich mehrere: Die Schrottaktion erleichterte die Ladberger Haushalte um ihren Metallschrott und die Helfer sorgten für die richtige Entsorgung. Das lohnt sich für die Organisatoren aus den Reihen der örtlichen Pfadfindergruppe und des Freundeskreises der St. Christophorus-Gemeinde, die sich den Erlös teilen.

-rei-

Silas Ferlemann, Niclas und Yannik Elixmann, Carsten und Ina Fröhlich mit Töchterchen Mira, Leon Fröhlich, Sam Siemens und Jolina Löpmeier (v.l.) nahmen am Samstag Metallschrott entgegen. Foto: Anne Reinker

Von diesem Einsatz profitieren gleich mehrere: Die Schrottaktion erleichterte die Ladberger Haushalte um ihren Metallschrott und die Helfer sorgten für die richtige Entsorgung. Das lohnt sich für die Organisatoren aus den Reihen der örtlichen Pfadfindergruppe und des Freundeskreises der St. Christophorus-Gemeinde, vor allem weil der Schrottpreis aktuell hoch ist.

Die Aktion brachte allerhand zu Tage, was bis dato – teils schon seit vielen Jahren – in der Garage oder im Keller im Weg stand oder lag. Vom Dosenöffner bis zum Gestänge eines Treppenliftes oder vom Backofen bis zur Bratpfanne war so ziemlich alles dabei, was Metall enthält. Einen Tipp für die Aktion im kommenden Jahr hatte das Team ebenfalls parat: „Elektrogeräte dürfen gebracht werden, alle außer Kühlschränke.“

„Eine Kiste voll Glück“, sprich voller Hufeisen, fand den Weg in den Container. Auch wenn der oder die eine oder andere sie vielleicht noch zum Basteln verwenden könnte, überlegte Pfadfinder Carsten Fröhlich. Das Werken mit einigen der Schrott-Teile ist nicht ganz abwegig, denn die Helfer entsorgen nicht nur, sondern versuchen sich manchmal auch im „Upcycling“, also in der Wiederverwendung für mehr Nachhaltigkeit. Doch das geht nur mit Einzelteilen. „Manchmal sind ganz schöne Sachen dabei“, weiß Fröhlich.

Mit dem defekten Heimtrainer konnte nichts mehr gemacht werden. „Da haben die guten Vorsätze von Silvester wohl nicht geholfen“, sagte Fröhlich lachend. „Der geht wahrscheinlich jetzt joggen“, fügte Yannik Elixmann.

Nicht den Heimtrainer, aber etliche andere Dinge lieferte Jochen Gehder an. „Die bringe ich lieber hierher und gebe sie nicht dem Schrotthändler mit“, erklärte er, dass er damit die Ladberger Gruppen unterstützen möchte.

Das sah auch Angelika Maneke-Fiegenbaum so. „Wir sind umgezogen“, berichtete sie. „Und dabei haben wir den Schrott extra beiseite gelegt, um ihn heute hierhin zu bringen.“ In diesem Fall waren das viele Kleinteile. „Wir machen das schon seit Jahren, dass wir das Metall für die Aktion sammeln“, fügte die Ladbergerin hinzu.

Übrigens übernahmen die Helfer beider Vereine auch – in Ausnahmefällen – den Transport vom Eigentümer bis zum Bauhof.

Wie viel Geld durch die Aktion zusammengekommen ist, wissen die Helfer noch nicht. In den Vorjahren seien es immer mehrere hundert Euro gewesen, erinnerte sich Carsten Fröhlich. Da der Schrottpreis seitdem ordentlich gestiegen ist, hoffen sie auf diese Größenordnung, obwohl nicht so viel angeliefert worden ist, wie sie erwartet hatten. Den Gesamterlös teilen sich die Pfadfinder und der Freundeskreis.

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