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Diskussion um Maßnahmen gegen Vandalismus

Vorfälle sollen ein Ende haben

Ladbergen

Es ist einiges vorgefallen in jüngster Zeit im Bereich der Sporthallen, was bei der Polizei aktenkundig ist. Jetzt will die Gemeinde etwas unternehmen gegen Vandalismus und weitere Straftaten.

Von Mareike Stratmann

Der Eingang der Sporthalle auf dem Rott: Hier wurde unter anderem ein Getränkewagen aufgebrochen. Foto: Luca Pals

Nein, das sind partout keine Kavaliersdelikte mehr, die Udo Kaiser da in einem Bürgerantrag an den Rat auflistete. Darin erwähnte der Vorsitzende des TSV Ladbergen einige Ereignisse, die sich in den vergangenen Monaten zugetragen habten: Unter anderem das Eindringen in die Sporthalle an der Jahnstraße während des Trainings und die schwere Beleidigung einer Trainerin und weiterer Vereinsmitglieder. Weiterhin kam es an der Rottsporthalle zu einem Aufbruch eines Getränkewagens, dem Diebstahl des Inhalts, Bedrohung des Hausmeisters und Beschädigung seines Wagens, als dieser die Sporthalle abschließen wollte.

Ferner berichtete er von der Beschädigung eines weiteren Wagens an der Rottsporthalle durch das Werfen einer Glasflasche, dem Eindringen in die Rottsporthalle und das Werfen von Böllern während des Trainingsbetriebs sowie dem Diebstahl eines abgeschlossenen Fahrrads aus dem Fahrradständer an der Halle.

Mit dieser Auflistung an polizeibekannten Straftaten sowie dem Hinweis darauf, dass der Platz vor der Rottsporthalle immer wieder von Gruppen genutzt werde, die Drogen konsumierten, hatte sich der Vorstand des TSV Ladbergen an Politik und Verwaltung gewandt, um eine Videoüberwachung der Eingangsbereiche und Parkplätze an beiden Sporthallen sowie die Installation einer Außenklingel zu erwirken. Zweiteres soll ermöglichen, dass die Hallentüren während der Nutzung geschlossen werden können, sich Nachzügler ohne Schlüssel aber dennoch bemerkbar machen können.

Im öffentlichen Teil der Sitzung des Gesellschafts-, Kultur- und Sportausschusses wurde dieses Thema nur kurz thematisiert. Mit dem Verweis darauf, dass sich die Politik mit dem Thema Videoüberwachung aufgrund seiner Sensibilität zunächst in nichtöffentlicher Sitzung beschäftigen werde. Der Punkt Außenklingel wurde derweil in die Zuständigkeit des Gemeindesportverbands und die Hände von Juliane Melchers-Hürkamp verwiesen. Diese versprach, „ins Gespräch mit den Vereinen zu gehen und der Frage nach ihren sehr unterschiedlichen Bedürfnissen nachzugehen“. Es gehe darum, „Lösung zur Zufriedenheit aller zu finden“, so Juliane Melchers-Hürkamp.

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