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Alle 55 Zettel des Wunschbaums sind abgearbeitet worden

„Weihnachtsmänner“ unterwegs

Ladbergen

Die Aktion „Wunschbaum“ der Familienstiftung in Zusammenarbeit mit der Apotheke am Rott ist wieder ein voller Erfolg geworden. 55 von Ladbergerinnen und Ladbergern gepackten Päckchen wurden an Kinder und Jugendliche übergeben.

Sie freuen sich über den wiederholten Erfolg des Wunschbaums (v.l.): Bürgermeister Torsten Buller, Dr. Heinrich Hörster, Hartmut Kotlewski, Lothar Molenkamp, Anna Osterbrink sowie (vorne von links) Olesja Ellwein und Sabine Gravemeier. Foto: Mareike Stratmann

Für Sabine Gravemeier ist es eine „echte Herzensgeschichte“. Und für Dr. Heinrich Hörster ein Job, „um den ich mich gerissen habe“, wie dieser am Rande des Pressetermins bekennt. In dessen Anschluss machte sich der ehemalige Vorsitzende der Familienstiftung nämlich nur zu gerne mit Lothar Molenkamp, Anna Osterbrink und Hartmut Kotlewski auf den Weg, um die 55 von Ladbergerinnen und Ladbergern liebevoll gepackten Päckchen an Kinder und Jugendliche zu verteilen, die an Heiligabend ansonsten womöglich leer ausgegangen wären.

Die Aktion „Wunschbaum“ der Familienstiftung in Zusammenarbeit mit der Apotheke am Rott ist damit wieder ein voller Erfolg geworden. Die Frage, ob es 2023 eine Neuauflage geben werde, entsprechend eine rhetorische. Diejenigen, die schon länger dabei sind und bereits in den Vorjahren „Weihnachtsmänner“ gespielt haben, berichten von so vielen schönen Rückmeldungen, von staunenden Gesichtern und teils auch Freudentränen, die sogar im Foto festgehalten und nach dem Weihnachtsfest der Familienstiftung zugespielt worden waren, wie Sabine Gravemeier erzählt.

Insgesamt hatten in diesem Jahr 55 Mädchen und Jungen entsprechende Zettel geschrieben – mit Wünschen, die von Barbiepuppen und Kopfhörern über Playmobil und Walkietalkies bis hin zu Fußbällen und entsprechend Trikots reichten. Binnen kurzer Zeit waren alle Zettel vom Wunschbaum gepflückt und deren Wünsche erfüllt worden. „Für viele ist das schon eine liebgewonnene Tradition“, berichtet Sabine Gravemeier. Und unterm Strich sei die Bereitschaft zu helfen wieder größer gewesen als der Bedarf.

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