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DRK schaut zuversichtlich in Richtung Zukunft

Wenige Veranstaltungen, stabile Finanzen

Ladbergen

Das Jahr 2020 geht als extrem ruhiges in die Geschichte der DRK-Ortsvereins ein. Die Corona-Pandemie hat die Rotkreuzler massiv ausgebremst. Jenseits der fünf Blutspendetermine konnte kaum etwas stattfinden. Nun blicken die Aktiven aber zuversichtlich in Richtung Zukunft, wie sie während der Jahreshauptversammlung wissen ließen.

-pal-

Karl-Heinz Niemeier, Robert Schramm, Reinhard Kemper, Brigitte Minnerup, Silvia Feldwisch, Wolfgang Menebröcker, Joschua Machnitzke und Thomas Niemeier (von links) blickten während der DRK-Versammlung auf ein ruhiges Jahr 2020 zurück – und voller Vorfreude nach vorn. Foto: Luca Pals

Die Sanitätsdienste machen es während der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins deutlich: Richtig viel los war im vergangenen Jahr nicht. Nur beim Rosenmontagsumzug, während eines dreitägigen Reitturniers am Schulenburger Weg und bei einem größeren Brandeinsatz, wo das DRK die Verpflegung für die Feuerwehrleute stellte, waren die Helfenden aktiv. Dennoch herrschte am Mittwochabend im Feuerwehrhaus Aufbruchstimmung: Bald soll es wieder losgehen, denn alle brennen auf gemeinsame Aktionen.

Grundpfeiler waren in 2020 die fünf Blutspendetermine, die in Kooperation mit dem DRK-Blutspendedienst Münster durchgeführt wurden. Insgesamt war der Vorstand mit den 495 Blutspendern, darunter 24 Erstspendern, zufrieden. Gerade in Corona-Zeiten bleibe das Blutspenden wichtig, besonders junge Menschen seien im Sitzungssaal des Rathauses gerne gesehen. Seit April 2020 finden die Termine dort statt. Karl-Heinz Niemeier, Geschäftsführer des Ortsvereins, lobte die guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde, die mit einem Einbahnstraßensystem ein „sicheres Hygienekonzept“ vorhalte.

Der Ortsverband war stolz darauf, dass trotz Corona 17 Dienst- und Übungsabende im 14-Tage-Rhythmus abgehalten wurden. Insgesamt nahmen 84 Helferinnen und Helfer teil, die Fortbildung zum Rettungssanitäter absolvierte eine Helferin in Emsdetten.

Der Vorstand dankte den Menschen, die im vergangenen Jahr insgesamt 474 Stunden ehrenamtlich im Einsatz gewesen seien. „Für uns ist klar, dass es ohne das Ehrenamt nicht geht“, sagte Wolfgang Menebröcker, der bei den Wahlen ebenso als erster Vorsitzender bestätigt wurde wie Reinhard Kemper als zweiter Vorsitzender.

Der Ortsverein ehrte zudem Robert Schramm, der seit 45 Jahren aktiv ist. Die finanzielle Situation macht ebenfalls Mut. Die Zahlen sind ausgeglichen. Menebröcker sprach daher von einer „soliden finanziellen Basis“.

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