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Laer erhält Zuschuss von rund 1,3 Millionen Euro

Bürgersportpark rückt näher

Laer

Die Ewaldigemeinde hat einen Zuschuss aus dem Investitionspakt von Land und Bund zur Förderung von Sportstätten in Höhe von fast 1,3 Millionen Euro. Damit wird das Projekt „Bürgersportpark“ immer realistischer.

Mit der Fördersumme wird die Errichtung eines Funktionsgebäudes mit Bewegungsraum samt Umkleiden und Sanitäranlagen vom Land gefördert. Foto: Pixabay

Genau 1 297 000 Euro Förderung fließen in den Bürgersportpark Laer. Dies macht der Investitionspakt von Land und Bund zur Förderung von Sportstätten möglich. Mit den Geldern wird die Errichtung eines Funktionsgebäudes mit Bewegungsraum samt Umkleiden und Sanitäranlagen vom Land gefördert.

Infrastruktur

„Das ist eine gute Sache“, ist die Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking überzeugt. „Wir stärken mit der Förderung die vielen engagierten Ehrenamtlichen vor Ort. Eine gute Infrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung, damit sie weiterhin die besten Voraussetzungen haben, um ein vielfältiges Bewegungsangebot für Groß und Klein anzubieten. Es freut mich, dass die Menschen in Laer mit dem neuen Funktionsgebäude im Bürgersportpark bald noch mehr Möglichkeiten haben, die Freude am Sport zu leben.“

Funktionsgebäude

Auch Bürgermeister Manfred Kluthe freut sich, dass es mit den Fördermitteln geklappt hat: „Das sind sehr gute Nachrichten für Laer. Wir sind überglücklich und dankbar für diese Förderzusage des Landes, denn diese kommt unmittelbar unseren Bürgerinnen und Bürgern zu Gute. Mit dem neuen Funktionsgebäude setzten wir unser Bürgersportparkkonzept konsequent um, sodass demnächst alle Menschen auch außerhalb von diesem neuen Angebot profitieren können. Das ist Gesundheitsförderung pur.“

PV-Anlage

Das Gebäude wird unter anderem energetisch mit einer PV-Anlage ausgestattet, barrierefrei mit behindertengerechten Toilettenanlagen sowie Umkleide- und Duschräumen ausgestattet, so Kluthe weiter.

Der Investitionspakt wurde vor zwei Jahren aufgelegt, um die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen. In diesem Jahr trägt das Land NRW rund 24,7 Millionen Euro, der Bund 25,4 Millionen Euro – für die Städte und Gemeinden bleibt ein Finanzierungsanteil von rund 8,9 Millionen Euro.

Programm

Das Programm sollte ursprünglich bis Ende 2024 laufen, der Bund hat jetzt allerdings angekündigt, es den Pakt schon nach der aktuellen Förderrunde zu beenden. Bereits in diesem Jahr hat der Bund seinen Finanzierungsanteil von 75 auf nunmehr 50 Prozent abgesenkt. Das Land NRW hat darauf reagiert und seine Förderquote auf 40 Prozent erhöht – so bleibt es für die Kommunen dabei, dass 90 Prozent der Kosten übernommen werden.

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